Am 14.12. ruft die @antifa.gvm.161 zu einer Demo gegen rechte Hetze auf. Diese wird am am Bahnhof Grevesmühlen um 14 Uhr starten. Erneut haben verschiedene faschistische Akteure und Gruppierungen zum Gegenprotest aufgerufen und werden ebenfalls vor Ort sein. Schon bei vergangenen Veranstaltungen ließen sie sich am Rand blicken, um Demoteilnehmer*innen genauestens abzufilmen und zu provozieren. Diese Einschüchterung und praktische Gefahr für linken Protest in Grevesmühlen nehmen wir nicht unwidersprochen hin! Um den rechtsextremen Kräften entschlossen entgegenzuhalten, fahren wir zu den Genoss*innen nach Grevesmühlen! Unser Zug Treffpunkt für die Anreise ist um 10:40 Uhr am Hbf Nord vor dem DB Reisezentrum. Wir rufen alle Antifaschist*innen auf, sich solidarisch der offenen Anreise anzuschließen!
Am 23.11. waren wir mit 1.500 Menschen auf der Straße um eine deutliches Zeichen gegen den sogenannten „Norddeutschen Heimatabend“ der Hamburger Burschenschaft Germania zu setzen.
Unsere Demonstration startete mit einem kämpferischen Aufruf von Genoss:innen des Offenen Antifa Treffen Hamburg (OAT) und einer historischen Einordnung von burschenschaftlichen Aktivitäten in Hamburg vom Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR) am Arrivatipark auf St. Pauli. Für alle Antifas in Hamburg war die Parole für den Abend klar: Rechten Eliten keine Plattform bieten! – Norddeutschland bleibt Antifa!
+++Aufruf zur Demonstration gegen den Norddeutschen Heimatabend & zum anschließenden antifaschistischen Cornern gegen die Kiez-Tour der Hamburger Burschenschaft Germania.+++
Rechten Eliten keine Plattform bieten! – Norddeutschland bleibt Antifa!+++
Den Gegenwind nicht abreißen lassen! Schon Ende letzten Jahres haben wir der Burschenschaft Germania gezeigt, dass es in Hamburg keinen Platz gibt für rechte Männerbünde und reaktionäre Seilschaften gibt. Nun lädt die Burschenschaft wieder zum jährlich stattfindenden, sogenannten „Norddeutschen Heimatabend“ und mobilisiert dafür bundesweit, aber auch über Ländergrenzen hinweg.
Eindrücke von den Protesten gegen den AfD Landesparteitag in Henstedt-Ulzburg vergangenes Wochenende. Wir spiegeln den Nachbericht der Antifa Pinneberg:
Gemeinsam und entschlossen gegen den AfD-Landesparteitag in Schleswig-Holstein!
BAHN-ANREISE AUS ELMSHORN: Treffen 07.15 Uhr Bahnhof (Gleis 1A)
AUTO- ANREISE AUS FLENSBURG: Treffen 06.30 Uhr Infoladen Subtilus
BAHN-ANREISE AUS HAMBURG: Treffen 06.45 Uhr HBF (Reisezentrum)
BAHN-ANREISE AUS KIEL: Treffen 06.45 Uhr HBF (Fahrkartenautomaten)
BUS-ANREISE AUS LÜBECK: Treffen 07.00 Uhr MUK Parkplatz (Anmeldung: anmeldung@gew-hl.de)
BAHN-ANREISE AUS NEUMÜNSTER: Abfahrt 07.33 Uhr Bahnhof (Gleis 1)
ERMITTLUNGSAUSSCHUSS: 040 – 432 78 778
„Es ist für uns keine Frage, dass wir auch diesmal wieder gegen den AfD-Landesparteitag mobil machen. Auch deshalb, weil der Widerstand gegen die AfD-Umtriebe in Henstedt-Ulzburg sich in den letzten Jahren breiter aufgestellt und aktionistisch offensiver geworden ist. Vom starken zivilgesellschaftlichen Protest, antifaschistischen Durchbruchversuchen oder spontanen Blockaden war manches dabei. Daran wollen wir anknüpfen und das Feld der effektiven Gegenmaßnahmen gern noch erweitern, um Henstedt-Ulzburg früher oder später die Attraktivität als AfD-Standort Nummer 1 im Land zu nehmen. Kommt deshalb alle am 02. November 2024 mit uns auf die Straße gegen den AfD-Landesparteitag in Henstedt-Ulzburg und lasst uns den Tag zusammen zu einem erfolgreichen Exempel gegen den grassierenden Rechtsruck machen.“
GEGEN AFD UND RECHTSRUCK – ALLE ZUSAMMEN GEGEN DEN FASCHISMUS! AfD raus aus dem Bürgerhaus! noafdsh.noblogs.org
Wir teilen den Aufruf verschiedener antifaschistischer Gruppen aus Schleswig-Holstein zu Protesten gegen den AfD Landesparteitag in Henstedt-Ulzburg am 02.11.24. Wir rufen selbst zum Gegenprotest und einer gemeinsamen Anreise aus Hamburg auf.
Anreise aus Hamburg 🗓 02.11.24 ⏰ 06:45 Uhr 📍 DB Reisezentrum Sa. 02.11.2024 | 8.30 Uhr | Bahnhof Henstedt-Ulzburg
Eindrücke von der Demonstration im Zuge der Landtagswahlen in Brandenburg am 22.09. Kein Fußbreit dem Faschismus – Faschist:innen auf der Straße & im Parlament? Wir halten dagegen!
In Brandenburg ist die AfD „nur“ zweitstärkste Kraft geworden. Die SPD bekam die meisten Stimmen.
Ein Grund zum jubeln ist das nicht. Denn die AfD muss gar nicht regieren, damit Teile ihrer menschenfeindlichen Politik umgesetzt werden. Die schrittweise Abschaffung des Asylrechts, nationale Grenzkontrollen, die Militarisierung im Inneren und der Abbau sozialer Errungenschaften, die auch alle Arbeitenden betreffen: Der AfD und ihrem Vorfeld gelingt es seit Längerem, rechte Talking Points in der Politik als Kernthemen zu verankern.
Es sollte klar sein: der Rechtsruck ist kein isoliertes Phänomen im Osten. Mit dem Ziel, Wählerstimmen zu retten, hechelt man auch im Rest der BRD der AfD hinterher. Dass das nicht aufgeht, zeigen auch die aktuellen Umfragen zur Bundestagswahl. Auch dort ist die AfD die zweitstärkste Kraft. Zur Erinnerung: die stärkste Kraft ist die Union, deren Brandmauer zur AfD nicht nur bröckelt. Merz leugnet sogar, diese jemals ausgesprochen zu haben. Alles, was den Osten im Westen trennt, sind finanzielle und soziale Sicherheiten. Sicherheiten, welche die Parteien der sogenannten Mitte großflächig zersetzen. Ihre Sparpolitik ist tagesaktuell. Der Bundeshaushaltsentwurf 2025 sieht drastische Kürzungen für Integrationskurse, Teilhabe von behinderten Menschen, Bürgergeld und weiteren Sicherheiten für jede Bürger*in vor.
Es ist klar: Konsequent der AfD entgegenzutreten bedeutet auch, konsequent gegen rechte Politik zu kämpfen, egal ob sie sich sozial, christlich oder grün nennt!
❌ Kein Fußbreit dem Faschismus! Faschist:innen auf der Straße und im Parlament? Wir halten dagegen! 🚨
Am 22.09. wird im Land Brandenburg gewählt. Wie auch schon bei den Landtagswahlen in Thüringen Anfang des Monats, wird die AfD vermutlich als stärkste Kraft ins Parlament einziehen. In Sachsen lag die AfD als zweitstärkste Kraft nur knapp hinter der CDU.
Überraschend kommt dieser Erfolg jedoch nicht. Die Ergebnisse der Landtagswahlen reihen sich in die konsequente Rechtsentwicklung der letzten Jahre, mit immer mehr kommunalen Wahlerfolgen für die Faschist:innen ein. Den Nährboden für den Aufstieg der Rechten bietet nicht zuletzt die breite Unzufriedenheit über den großflächigen Abbau sozialer Errungenschaften. Statt den Unmut in der Gesellschaft aufzugreifen, rollen die regierenden Parteien der AfD durch immer weitere Einschnitte und Rassismus in Gesetzesform, den roten Teppich aus.
Der allgegenwärtige Rechtsruck spiegelt sich nicht nur in den Talkshows und Parlamenten wider, sondern manifestiert sich längst in einer neuen stärker werdenden faschistischen Bewegung auf der Straße. Sich häufende Angriffe auf Migrant:innen und rechten Mobilisierungen gegen die CSD’s machen deutlich: Wer nicht in das Weltbild der Nazis passt, ist der Gefahr von faschistischer Gewalt ausgesetzt.
🚩 Doch wir sind nicht machtlos! Wir werden den Aufstieg der Rechten nicht unbeantwortet lassen! Denn es ist längst Zeit zu handeln! Lasst uns gemeinsam die rechte Welle brechen!
Save the date: Am 22.09. in Hamburg gegen die Wahlerfolge der AfD bei den Landtagswahlen in Brandenburg auf die Straße!
Erst vor wenigen Tagen konnte die AfD bei zwei Landtagswahlen historische Erfolge erzielen. In Thüringen wurde die Partei mit 32,8% stärkste Kraft. In Sachsen lag sie mit 30,6% nur mit 1,3% knapp hinter der CDU. Days Ergebnis: Zum ersten Mal seit 1945 sind Faschist:innen als stärkste Kraft in ein deutsches Parlament eingezogen.
Jetzt steht am 22.09. in Brandenburg die Wahl an und auch dort zeichnet sich ein Wahlsieg der AfD ab. Das werden wir in Hamburg nicht unbeantwortet lassen! Am 22.09. alle auf die Straße! Gegen die AfD & andere Faschist:innen!
Wir haben am 01.09. in Hamburg als breites Bündnis zu einer Demonstration gegen die Wahlerfolge der AfD in Thüringen und Sachsen aufgerufen. Vorgestern konnte die AfD historische Erfolge erzielen. In Thüringen wurde die Partei mit 32,8% stärkste Kraft. In Sachsen lag sie mit 30,6% nur mit 1,3% knapp hinter der CDU.
Um 20:00 Uhr, kurz nach den ersten Hochrechnungen, sammelten sich rund 1.000 Antifaschist:innen in der Hamburger Innenstadt, um mit ihrer Wut nicht alleine vor dem Fernseher zu sitzen, sondern gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Faschismus zu setzten und solidarische Grüße in den Osten zu entsenden.
Redebeiträge vom Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR) und dem Offenen Antifa Treffen (OAT) ordneten die Wahlergebnisse in eine gesellschaftliche Entwicklung ein, die von Sozialabbau und Aufrüstung gekennzeichnet ist, und machten deutlich, dass der Kampf gegen rechts nur mit Kämpfen für ein besseres Leben für alle, gewonnen werden kann. „Eine besondere Bedeutung nimmt dabei der antifaschistische Abwehrkampf ein. Zuschauen und Aufklären reichen schon längst nicht mehr aus!“, so eine Genossin vom OAT.
Viele weitere Initiativen, wie zum Beispiel die Bezahlkarten-Crew, hielten enbenfalls wichtige Redebeiträge um klar zu machen, dass die rassitische und unsoziale Politik der Ampel-Regierung, den Aufstieg der Rechten nur noch weiter befeuert. Als großer Demozug, liefen wir gemeinsam zum AfD Büro in der Innenstadt. Dort hatten sich Partei-Funktionär:innen und Mitglieder zum Feiern der Wahlergebnisse aus dem Osten zusammengefunden. Aus heruntergelassenen Rolläden wurden schnell ausgeschaltete Lichtquellen. Unter dem Schutz eines großen Polizeiaufgebots wurden die Rechten durch die Tiefgarage aus dem Gebäude geleitet.
Hunderte Hamburger:innen und entschlossene Antifaschist:innen konnten wieder einmal klar machen, dass in Hamburg und auch übberall sonst kein Platz für Faschist:innen und rechte Hetzte ist! Faschist:innen als stärkste Fraktion in Landesparlamenten, bewaffnete und organisierte Neonazis und ein gesamtgesellschaftlicher Rechtsruck machen deutlich: Es ist längst Zeit zu handeln!