Am 9.2. haben wir an der Uni Hamburg für die Vorabenddemo am 18.2. Schilder gebastelt und Transparente gemalt.
Am 18.2. werden wir zeigen, wir haben nicht vergessen und wir zeigen, dass Gedenken kämpfen heißt. Auf die Straßen, gegen Rassismus, Faschismus und in Gedenken an die Opfer, die bei dem Anschlag in Hanau ums Leben kamen!
Wir waren heute auf der Straße um ein klares Zeichen der internationalen Solidarität zu setzen: Gegen Fluchtursachen, wie Krieg und Krise und für ein sicheres und menschenwürdiges Leben von Geflüchteten! Lautstark konnten wir mit hunderten Hamburger:innen unsere Positionen in die Stadt tragen. Der rechte und rassistische Angriff in Ottensen vor zwei Tagen zeigt, dass wir einen konsequenten Antifaschismus auf allen Ebenen und mit allen Mitteln brauchen. Der Redebeitrag des OAT betonte, dass dafür eine langfristige antifaschistische Organisierung nötig ist. Auf der Route konnten wir spontan gegen den Wahlkampfstand der FDP und SPD demonstrieren und haben klar gemacht, dass wir zusammen stehen gegen rassistische Politik, egal von welcher Partei sie kommt. Gemeinsam gegen die Politik der Rechten & Reichen!
Am 08.02.2025 gehen wir mit einem breiten Bündnis auf die Straße.
📅Samstag, 08. Februar 2025 ⏰13 Uhr 📍Steindamm 45, Hamburg
Parteien und Bundesregierung laufen der AfD hinterher, Menschen- und Grundrechte Schutzsuchender werden immer weiter eingeschränkt und die Debatten weiter nach rechts verschoben. Täglich sterben Menschen auf der Flucht. Gemeinsam wollen wir uns vor der anstehenden Bundestagswahl kämpferisch die Straße nehmen und uns gegen den rassistischen Normalzustand stellen. Gegen die Politik der Rechten & Reichen, für einen klassenbewussten Antirassismus
Tausende Antifaschist:innen stellten sich der AfD in Neumünster #NMS2501 und im Hamburger Stadtteil Heimfeld #HH2601 entgegen. Ein ausführlicher Nachbericht folgt in den nächsten Tagen.
Gegen die Politik der Rechten & Reichen – Weil wir keine Wahl haben!
Am Donnerstag, den 16.01.2025, demonstrierten wir gemeinsam mit knapp 20.000 Hamburger:innen gegen den Bürgerdialog der AfD mit Kanzlerkandidatin Alice Weidel. Hier teilen wir unseren Redebeitrag von der Auftaktkundgebung.
5 Jahre sind es nun seit Said Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović, Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz und Kaloyan Velkov am 19. Februar 2020 bei dem rechten Attentat von Hanau ermordet wurden. Hanau reiht sich in eine traurige und beschämende Reihe von Angriffen auf migrantisch gelesene Menschen ein. Doch das Attentat in Hanau war kein Einzelfall.
Das „Krisenmanagement“ der etablierten Parteien rund um die Grünen, der SPD und der CDU treibt die Menschen immer mehr in die Arme der Rechten. Die AfD hat es geschafft diese Unfähigkeit für sich zu nutzen. Sie verkauft sich als Partei des „kleinen Mannes“ und schafft es den berechtigten Unmut in reaktionäre Bahnen zu lenken. Dabei setzt sie auch vermehrt auf Großmobilisierungen und Straßenpräsenz. So auch am 25.01 in Neumünster. In ihrer selbsternannten Hochburg wollen sie sich mit ihrer rassistischen, sexistischen und chauvinistischen Hetze die Straße nehmen. Es ist zu erwarten das hunderte Rechte ihren Aufruf folgen, darunter auch militante Faschisten der Jungen Alternative und Co. Daher rufen wir euch auf, sich nächste Woche der AfD entschlossen entgegenzustellen.
Wir überlassen den Rechten nicht kampflos die Straße oder andere Räume. Wir entlarven ihre Politik, denn sie ist Politik für die Rechten und Reichen!
Am Donnerstag, den 16.01.2025, demonstrierten wir gemeinsam mit knapp 20.000 HamburgerInnen gegen den Bürgerdialog der AfD.
Eingeladen war die Kanzlerkandidatin Alice Weidel, die sich in unserem Rathaus als Krisenlöserin zu inszenieren versuchte und mit kruden geschichtsrevisionistischen Thesen um sich warf. Wir beteiligten uns an dem Demonstrationszug, der vom Hauptbahnhof bis an die Bannmeile zog und waren außerdem mit einer Kundgebung auf dem Jungfernstieg vertreten. Mit einem großen Transparent machten wir auf unsere Kampagne “Wir haben keine Wahl – gegen die Politik der Rechten und Reichen” aufmerksam und konnten die Demonstration damit inhaltlich prägen. In unser Rede machten wir klar, das die AfD nicht nur für bereits an den Rand der Geselllschaft gedrängte marginalisierte Gruppen eine Gefahr darstellt, sondern dass sie auch eine Verschärfung der oft sowieso schon prekäre Lebenssituation von Lohnabhängigen bedeutet.
Am Donnerstag, den 16.01., veranstaltet die AfD ihren ersten Bürgerdialog im neuen Jahr und läutet damit den Wahlkampf zur Bundestags- und Bürgerschaftswahl ein. Als Rednerin ist die Parteivorsitzende Alice Weidel geladen. In unserem Rathaus will sie sich mit ihrer Partei als Krisenlöserin inszenieren.
Am 14. Dezember waren wir mit @antifa.gvm.161 in Grevesmühlen auf der Straßen und setzten ein Zeichen gegen Hass und Hetze.
Grevesmühlen ist mit seiner rechten Historie kein unbeschriebenes Blatt. Beispielsweise kam es am 14. Juni zu einem rassistisch motivierten Angriff von 15-20 Jugendlichen auf zwei Mädchen. Auch die Eltern wurden durch ihr versuchtes Einschreiten Opfer dieser Gewalttat. Faschisten fühlen sich in dieser Kleinstadt immer wohler und trauen sich, ihre Ideologie in Taten umzusetzen, Teile der arbeitenden Bevölkerung wahllos zu unterdrücken. Während die Demonstration ihren Lauf nahm, sammelten sich am Rande kleinere Gruppen von Nazis. Wie angekündigt provozierten sie den Protest, indem sie die Demonstration auch von der Zwischenkundgebung am Marktplatz bis zum Ausgangspunkt am Bahnhof verfolgten, mit rechter Hetze störten und Teilnehmende bedrohten. Der spannungsgeladene Demonstrationsverlauf verdeutlichte noch einmal: Unsere Anwesenheit als Antifaschist*innen ist nicht nur wichtig, sondern auch notwendig.
Lasst uns gemeinsam linke Handlungsräume verteidigen und ausbauen. Grevesmühlen bleibt Antifa!