Demonstration in Grevesmühlen

Am 14. Dezember waren wir mit @antifa.gvm.161 in Grevesmühlen auf der Straßen und setzten ein Zeichen gegen Hass und Hetze.

Grevesmühlen ist mit seiner rechten Historie kein unbeschriebenes Blatt. Beispielsweise kam es am 14. Juni zu einem rassistisch motivierten Angriff von 15-20 Jugendlichen auf zwei Mädchen. Auch die Eltern wurden durch ihr versuchtes Einschreiten Opfer dieser Gewalttat. Faschisten fühlen sich in dieser Kleinstadt immer wohler und trauen sich, ihre Ideologie in Taten umzusetzen, Teile der arbeitenden Bevölkerung wahllos zu unterdrücken. Während die Demonstration ihren Lauf nahm, sammelten sich am Rande kleinere Gruppen von Nazis. Wie angekündigt provozierten sie den Protest, indem sie die Demonstration auch von der Zwischenkundgebung am Marktplatz bis zum Ausgangspunkt am Bahnhof verfolgten, mit rechter Hetze störten und Teilnehmende bedrohten. Der spannungsgeladene Demonstrationsverlauf verdeutlichte noch einmal: Unsere Anwesenheit als Antifaschist*innen ist nicht nur wichtig, sondern auch notwendig.

Lasst uns gemeinsam linke Handlungsräume verteidigen und ausbauen. Grevesmühlen bleibt Antifa!