Schlagwort: Wismar

  • CSD in Winsen und Wismar

    Als Reaktion auf die rechten Mobilisierungen gegen CSD’s in der gesamten BRD, waren auch wir in den letzten Wochen unterwegs um uns an die Seite queerer Personen im Kampf um Selbstbestimmung und Sichtbarkeit zu stellen. Als Antifaschist:innen ist es unsere Aufgabe, linke und progressive Bewegungen und Betroffene von faschistischer Gewalt zu schützen.

    In Winsen (Luhe) und Wismar riefen Faschist:innen zu Demos gegen den jeweiligen CSD auf. Mit dem erklärten Ziel uns den Rechten in den Weg zu stellen, sind wir an beiden Wochenenden aus Hamburg angereist.

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  • Anreise zum CSD in Wismar

    Am kommenden Samstag findet der erste Christopher Street Day (CSD) in Wismar statt. Verschiedene gewaltbereite Neonazi-Organisationen rufen zu einem „Gegenprotest“ auf. Wir zeigen uns solidarisch mit dem CSD in Wismar und werden progressive Bewegungen unterstützen!

    Treffpunkt: Sa, 14.09. 09:20 Uhr, DB Reisezentrum (Hamburg Hbf)

    Die Bedrohungen der CSDs in vielen Städten Deutschlands kommen nicht aus dem Nirgendwo. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krisen der letzten Jahre ermöglichten eine Diskursverschiebung zugunsten der Rechten. Diese findet aktuell ihren Ausdruck im Rechtsruck der breiten Gesellschaft und der rassistischen Politik der Ampelregierung. Der Kulturkampf von rechts spiegelt sich jedoch nicht nur in den Talkshows und Parlamenten wieder, sondern manifestiert sich schon längst in einer neuen und stärker werdenden faschistischen Bewegung auf der Straße.Bei den diesjährigen CSDs baut die Neue Rechte durch Gegendemonstrationen ihre Straßenpräsenz aus. Unter Polizeibegleitung marschieren Nazis ungehindert durch unsere Innenstädte: Sie zeigen Hitlergrüße und White Power Zeichen und singen Sprechchöre wie „Ganz Deutschland hasst den CSD“.

    Diese rechten Mobilisierungen und die damit einhergehenden Angriffe auf queeres Leben sollten uns allen ein Warnsignal sein! Erst vor zwei Jahren wurde Malte C. von einem Rechten auf dem CSD in Münster angegriffen, als er andere Betroffene von queerfeindlicher Gewalt solidarisch unterstützte. Er starb an den Folgen dieses Angriffs.Wir als Teil der antifaschistischen Bewegung müssen es uns zur Aufgabe machen, von rechter Gewalt betroffene Menschen und progressive Bewegungen zu schützen! Denn immer wieder zeigen staatliche Akteure wie die Polizei, dass sie uns nicht schützen werden. Die Polizei sichert die Naziaufmärsche ab und verspricht am selben Tag den Schutz des CSDs.

    Wir wissen: Wir können uns nur selbst verteidigen!Es gilt, den antifaschistischen Selbstschutz zu organisieren!