Wir erinnern an Süleymam Taşköprü, der am 27.06.2001 von Faschist:innen des NSU in Hamburg Altona ermordet wurde.🌹 13 Jahre lang konnten die Faschist:innen des NSU ungestört und mit dem erklärten Ziel, Migrant:innen zu ermorden, durchs Land ziehen. 9 Menschen wurden aus rassistischen Motiven ermordet. Unterstützt durch ein bundesweites Netzwerk aus Neonazis, Verfassungsschutz und Polizei. Mehr in unser zweiteiligen Videoreihe:
weiterlesenSchlagwort: Rechte Gewalt
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Demonstration: 5 Jahre Hanau – Von Trauer, zu Wut, zu Widerstand!

Von Trauer – zu Wut – zu Widerstand
Am 18.02.2025 waren wir gemeinsam mit 500 Antifaschist:innen zur Hanau Vorabenddemonstration auf der Straße. Gemeinsam haben wir Said Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović, Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz und Kaloyan Velkov gedacht, die am 19.02.2020 von einem polizeibekannten Faschisten ermordet wurden.
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Aufruf zur Vorabenddemo – 5 Jahre Hanau

🗓 Dienstag, 18.02.25 ⏰ 18:00 📍Seeveplatz (Harburg)
5 Jahre sind es nun seit Said Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović, Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz und Kaloyan Velkov am 19. Februar 2020 bei dem rechten Attentat von Hanau ermordet wurden. Hanau reiht sich in eine traurige und beschämende Reihe von Angriffen auf migrantisch gelesene Menschen ein. Doch das Attentat in Hanau war kein Einzelfall.
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Demonstration in Grevesmühlen





Am 14. Dezember waren wir mit @antifa.gvm.161 in Grevesmühlen auf der Straßen und setzten ein Zeichen gegen Hass und Hetze.
Grevesmühlen ist mit seiner rechten Historie kein unbeschriebenes Blatt. Beispielsweise kam es am 14. Juni zu einem rassistisch motivierten Angriff von 15-20 Jugendlichen auf zwei Mädchen. Auch die Eltern wurden durch ihr versuchtes Einschreiten Opfer dieser Gewalttat. Faschisten fühlen sich in dieser Kleinstadt immer wohler und trauen sich, ihre Ideologie in Taten umzusetzen, Teile der arbeitenden Bevölkerung wahllos zu unterdrücken. Während die Demonstration ihren Lauf nahm, sammelten sich am Rande kleinere Gruppen von Nazis. Wie angekündigt provozierten sie den Protest, indem sie die Demonstration auch von der Zwischenkundgebung am Marktplatz bis zum Ausgangspunkt am Bahnhof verfolgten, mit rechter Hetze störten und Teilnehmende bedrohten. Der spannungsgeladene Demonstrationsverlauf verdeutlichte noch einmal: Unsere Anwesenheit als Antifaschist*innen ist nicht nur wichtig, sondern auch notwendig.
Lasst uns gemeinsam linke Handlungsräume verteidigen und ausbauen. Grevesmühlen bleibt Antifa!
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Erinnern heißt Kämpfen!
Wir gedenken: Enver Şimşek, er wurde im Alter von 38 Jahren am 9. September 2000 an seinem Blumenstand in Nürnberg niedergeschossen, er verstarb zwei Tage später im Krankenhaus an den Folgen seiner Verletzungen.
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5 Jahre Anschlag von Halle
Wir waren heute in Hamburg unterwegs um an den rechtsterroristischen Anschlag in Halle vor genau fünf Jahren zu erinnern und Opfern faschistischer und antisemitischer Gewalt zu gedenken.
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Wandzeitung in Gedenken an Prayong Rungjang
Am 30.09. haben wir in Gedenken an den Mord an Prayong Rungjang auf St. Pauli Wandzeitungen aufgehängt und einen Gedenkort geschaffen. Wir erinnern und kämpfen! Mehr Infos zu rassistischen Morden und Angriffen in Hamburg findet ihr in unserem Instagram Story-Highlight „Wir gedenken!“



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Gedenkort für Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân
Am 22.08.2024 haben wir in Hamburg-Billwerder einen Gedenkort für Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân geschaffen, um den beiden Ermordeten zu gedenken.
HINWEIS: Wie hier auf den Fotos sichtbar wurde ein Teil der (ehemaligen) Halskestraße, wo der Anschlag passierte, nun offiziell in Châu-und-Lân-Straße umbenannt. Dies war nicht die Idee der Stadt Hamburg, sondern eine Forderung der Überlebenden und der „Initiative für ein Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân“, welche die Umbenennung seit 10 Jahren fordern. In dem Text, welchen wir am Todestag veröffentlichten, stand, diese Umbenennung sei nicht erfolgt. Das war ein Fehler. Er entsprach dem aktuellen Stand unserer Recherche als der Text geschrieben wurde und wurde nicht nochmal überprüft.
Nun haben wir noch einmal recherchiert und möchten den tatsächlichen Verlauf teilen: Seit 2014 fordern Angehörige und Unterstützer:innen die Umbenennung der Straße, 2022 versprach der Bezirk Hamburg-Mitte dem nachzugehen, im Februar 2024 erfolgte der Senatsbeschluss für die offizielle Umbenennung und, erst kürzlich, im Mai 2024 wurden dann die neuen Schilder aufgehängt. Wir begrüßen, dass den Forderungen der Angehörigen und Unterstützer:innen doch nachgegangen wurde. Dennoch führen uns auch diese kleinen Erfolgsmomente immer wieder vor Augen, wie schwer es den Angehörigen und Überlebenden von rassistischer Gewalt in diesem System gemacht wird, sich Gehör zu verschaffen und zumindest ein Mindestmaß an Anerkennung zu erkämpfen.
Mehr Infos zur rassistischen Morden und Angriffen in Hamburg findet ihr in unserem Instagram Story-Higlight „Wir gedenken“












