Freiheit für Hanna – Solidarität nach Nürnberg!

Am Montag kam es in Nürnberg zu einer Hausdurchsuchung bei einer Antifaschistin, der vorgeworfen wird, Teil von Angriffen auf Neonazis beim Tag der Ehre in Budapest gewesen zu sein. Seit dem sitzt sie in Untersuchungshaft. Im Rahmen einer Moblisierungen gegen den „Tag der Ehre“ am 12. Februar in Ungarn kam es zu Verhaftungen von zwei antifaschistischen Genoss:innen aus Deutschland und Italien. Seit den Vorfällen in Budapest fahnden die ungarische und die deutsche Polizei nach mindestens sechs weiteren Personen. Allen Betroffenen wird die Beteiligung an Angriffen auf Nazis rund um den „Tag der Ehre“ vorgeworfen. Schon seit über einem Vierteljahrhundert kommen rund um die zweite Februarwoche Neonazis in der ungarischen Hauptstadt zusammen. Der sogenannte „Tag der Ehre“ gehört mittlerweile mit mehreren Tausend Teilnehmern aus dem In- und Ausland zu den größten und wichtigsten Vernetzungstreffen der neo-nazistischen Szene in Europa. Auch dieses Jahr haben sich trotz eines halbherzigen behördlichen Verbots hunderte Faschisten am Wochenende in der ungarischen Hauptstadt eingefunden, um an die 1945 in der Schlacht um Budapest und ihrer Belagerung von der Roten Armee getöteten deutschen und ungarischen Soldaten zu erinnern. In diesem Jahr stellten sich rund 150 Antifaschist:innen den Neonazis entgegen. Aktivist:innen verschiedener antifaschistischer Gruppen versammelten sich am 11. Februar in der Budaer Burg in Budapest und protestierten gegen den Versuch von Neonazis, den „Tag der Ehre“ zu begehen. Weitere Infos und Updates zur Situation der Genoss:innen findet ihr unter basc.news Spendet an die Rote Hilfe unter dem Betreff „Budapest“ oder zeigt euch anderweitig solidarisch!

Post an politische Gefangene

Briefkasten für Post an politische Gefangene im Lüttje Lüüd! In vielen deutschen Knästen sitzen politische und soziale Gefangene. Zeichen der Solidarität in Form von Briefen und Postkarten sind für Gefangene besonders wichtig. Diese Möglichkeit den Kontakt aufrechtzuerhalten, lässt sie für einen Augenblick den tristen Alltag hinter Gittern vergessen und zeigt ihnen, dass sie nicht allein sind. Nutzt also die Möglichkeit und werft eure Briefe addressiert in den Briefkasten für Post an politische Gefangene. Adresslisten und Briefmarken gibt es vor Ort.