Am 8. Mai, waren wir mit ca. 300 Antifaschist:innen in Hamburg auf der Straße um den Opfern des deutschen Faschismus zu gedenken, die mutigen Widerstandskämpfer:innen zu ehren und die Notwendigkeit antifaschistscher Kämpfe heute zu betonen.
Der 8. Mai 1945, der Tag der Befreiung besiegelte das Ende des 2. Weltkriegs in Europa, sowie den Sieg der Roten Armee und der West-Alliierten über Nazi-Deutschland. Es war die Befreiung der Bevölkerung vom Krieg und der faschistischen Terrorherrschaft. Mit einer kraftvollen Demonstration zogen wir von der Auftaktkundgebung am Platz der jüdischen Deportierten bis zum Rathhausmarkt, wo das alljährliche Befreiungsfest stattfand. Auch die Zeitzeugin Antje Kosemund sprach auf der Bühne, auf der den ganzen Abend über ein vielseitiges politisches und kulturelles Programm geboten war.
Durch die Straßen schallten laut Parolen gegen den Aufwind der Faschist:innen in Deutschland und gegen die allgegenwärtige Aufrüstung und Militarisierung. Alle zusammen gegen den Faschismus! Nie wieder Faschismus, Nie wieder Krieg! Für uns ist klar: Der 8. Mai muss Feiertag werden. Um zu Erinnern, um zu Gedenken aber auch um Kraft zu schöpfen. Der Tag der Befreiung ist ein antifaschistischer und antimilitaristischer Kampftag, an dem wir auch in Zukunft für eine gerechtere Gesellschaft auf die Straße gehen werden.






