Am 14.06. wurde eine Genosse von einer Beamtin des Hamburger Verfassungsschutzes angesprochen.
Anquatschversuche passieren immer wieder. Der VS versucht mit diesen an Informationen über unsere politische Praxis zu kommen und uns einzuschüchtern.
Am 14.06. wurde ein Genosse von einer Beamtin des Hamburger Verfassungsschutzes angesprochen. Morgens verließ der Genosse das Haus und ging zu einem Kiosk. Dort wurde er von der Beamtin zuerst unverfänglich angesprochen und im Laufe des Gesprächs nach verschieden Aktionen aus der Vergangenheit gefragt. Konkret sagte sie, sie würde beruflich auch gegen die AfD arbeiten und versuchte Informationen über bevorstehende Anreisen gegen den AfD-Parteitag zu erlangen. Nachdem der Genosse keine Antworten auf die Fragen gab, erklärte die Person auf Nachfrage, dass sie im Innenministerium arbeite. Als der Genosse daraufhin versuchte die Situation zu verlassen, sprach die Beamtin ihn mit seinem Namen an und versuchte ihn aufzuhalten. Dies allerdings erfolglos.
Die Frau war ca. Ende 30, ca. 170 groß, hatte einen braunen Pony und einen schulterlangen Pferdeschwanz.
Dieser Fall zeigt erneut, wie wichtig es ist sich auf solche Situationen vorzubereiten. Falls man merkt, dass man von Beamt:innen des VS angesprochen wird oder diese sich auch als solche vorstellen, ist es wichtig das Gespräch sofort abzubrechen und keinerlei Informationen weiter zu geben. Redet mit Genoss:innen und wendet euch mit einen Gedächnisprotokoll an unseren Anti-Repressions-Kreis oder an die Rote Hilfe. Auch wenn ihr doch zu viel gesagt habt, ist es wichtig, das zu teilen, schämt euch nicht, die Beamt:innen sind darauf geschult in unverfänglichen Gesprächen möglichst viel in Erfahrung zu bringen.
Wir wissen: Der Staat leistet nicht die nötige Arbeit gegen Rechts! Das müssen wir selber tun!
Deshalb: Organisiert euch! Antifaschismus selber machen!
