Am vergangenen Sonntag, dem 22.03. sind wir gemeinsam mit der Antifa Hoheluft nach Bargteheide gefahren und nahmen dort an einer Kundgebung von Jugend für Jugend Bargteheide zu den feministischen Wochen teil. In letzten Wochen griffen Rechte mehrfach antifaschistische Jugendliche an.
Am 21.2.2026 waren wir gemeinsam mit 800 Antifaschist:innen auf der Straße um Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Paun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov und, dem am 10.01.2026 an den gesundheitlichen Spätfolgen des Attentats verstorbenen, İbrahim Akkuş, zu gedenken.
Am Montagabend hat die AfD Alexander Gauland zum Thema „Außenpolitik in Zeiten der Krise“ ins Rathaus eingeladen.
Die Krisen sind in allen Lebensbereichen deutlich spürbar: härtere Migrationspolitik, ein Mindestlohn, der kaum zum Leben reicht, Kürzungen bei Sozialleistungen und Pflege. Um das ganze noch auf die Spitze zu treiben, sollen wir nun töten lernen und gegen Menschen kämpfen, mit denen wir viel mehr gemeinsam haben, als mit denen, die uns in den Krieg schicken. Maßlos erhöhte Ausgaben für Aufrüstung, sowie der Zwang der Jugend zum Wehrdienst werden uns weder Sicherheit noch Frieden bringen. Im Gegenteil: zurecht bewegt es die Bevölkerung, wenn es auf einmal heißt, dass Jungs für ein Land sterben sollen, das ihnen so wenig gegeben hat. Die Position der Jugend dazu ist eindeutig. Bei den bundesweiten Schulstreiks am 05.12. haben wir – gemeinsam mit 5000 anderen Teilnehmern – unseren Protest gegen die Wehrpflicht auf die Hamburger Straßen getragen.
Ein Video aus dem live ticker von perspektiveonline zeigt den bunten Finger, der nach einer erfolgreichen Blockade einen Demozug formiert. Auch wir haben uns mit tausenden weiteren Antifaschist:innen aus dem gesamten Bundesgebiet an den Protesten gegen den Gründungskongress der neuen AfD Jugend in Giessen beteiligt. „Scheiß AfD, Scheiß Faschistenpack – Ihr habt keinen Platz in unserer Stadt!“
Letzte Woche lud die AfD Hamburg gleich zwei mal zu ihrem Bürgerdialog ein. Am Mittwoch, den 19.11., fand im Hamburger Rathaus eine Veranstaltung zum Thema Hamburger Klimaentscheid statt, bei der die AfD wieder einmal versucht hat, sich als Partei der kleinen Leute darzustellen. Die steigenden Hamburger Mieten interessiert die AfD nämlich erst, wenn sie damit weiter die Klimakrise leugnen kann. Wir haben mit Aushängen in den Bezirken Wansbek und Harburg gegen die Lügen der AfD aufgeklärt. Am Freitag, den 21.11., fand eine weitere Verantstaltung zum Thema Pressefreiheit statt, bei der Dieter Stein (Chefredakteur der extrem rechten Zeitung „Junge Freiheit“) als Referent geladen war. Mit einem spontanen Infotisch in der Innenstadt konnten wir deutlich machen, dass Faschisten in Hamburg keinen Platz haben!
Am 23. November 1992 verübten zwei Neonazis Brandanschläge auf zwei von türkischstämmigen Familien bewohnte Häuser in Mölln. Gegen 00:30 Uhr warfen die Täter zwei Molotowcocktails in das Haus der Ratzeburger-Straße 13. Eine halbe Stunde später warfen sie erneut einen Molotowcocktail, diesmal in das Haus in der Mühlenstraße 9.
Vergangenes Wochenende waren wir als Hamburger Antifaschist:innen gegen den Norddeutschen Heimatabend der Burschenschaft Germania auf der Straße. Gemeinsam haben wir klar gemacht: Norddeutschland bleibt Antifa!