Kategorie: Aufruf

  • Demonstration: Versammlungsfreiheit verteidigen!

    Wir teilen den Aufruf zur Demo „Versammlungsfreiheit verteidigen!“

    Seit Januar läuft vor dem Hamburger Landgericht ein Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit den G20-Protesten in Hamburg. 2017 wurde dort in der Straße „Rondenbarg“ eine Demonstration von der Polizei eingekesselt und aufgelöst. Dabei wurden elf Demonstrierende schwer verletzt, kein Beamter kam zu Schaden.

    Trotzdem stehen jetzt nicht die verantwortlichen Polizistinnen, sondern die Demonstrierenden vor Gericht. Das Verfahren bedroht das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit: Keinem der 86 Angeklagten wird eine individuelle Tat vorgeworfen, die bloße Anwesenheit auf der Demonstration soll für eine Verurteilung reichen. Aus schwarzer Kleidung von Demoteilnehmerinnen soll eine „Unterstützung von Gewalttäterinnen“ konstruiert werden. Das würde Kollektivstrafen gegen Demonstrierende zunehmend als Standard etablieren. Allein die Möglichkeit, für die bloße Teilnahme an einer Demonstration vor Gericht zu landen, kann schon heute abschrecken, überhaupt an Versammlungen teilzunehmen. Schon jetzt gibt es vergleichbare, kollektive Vorwürfe: Gegenüber 1300 Antifaschistinnen, die in Leipzig auf der Antirepressions-Demo am 3. Juni 2023 nach dem Urteil im Antifa-Ost-Verfahren bis zu elf Stunden eingekesselt wurden. Gegen alle laufen Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs in einem besonders schweren Fall.

    Auch gegen Klimaaktivistinnen, die in Lützerath für Klimagerechtigkeit demonstrierten, wird aufgrund ihrer Teilnahme an einer Demonstration wegen schwerem Landfriedensbruch ermittelt. In Baden-Württemberg wird aktuell gegen 167 Teilnehmerinnen der revolutionären 1.-Mai-Demo in Stuttgart ermittelt, denen im Nachgang eines Polizeiangriffes Landfriedensbruch vorgeworfen wird. Der Ausgang des Rondenbarg-Verfahrens wird auch die weiteren Verfahren maßgeblich beeinflussen, eine Verurteilung wäre ein gefährlicher Dammbruch.

    Gerade jetzt braucht es in Zeiten von Kriegen, Klimakrise und rechter Hetze viele mutige Menschen, die ihr Recht auf Versammlungsfreiheit entschlossen und vielfältig nutzen. Kommt am 24.08. zur Demonstration nach Hamburg!

  • Save the Date: Am 31.08. nach Erfurt!

    Save the Date: Am 31.08. nach Erfurt!

    Save the Date: Am 31.08. alle nach Erfurt gegen den Wahlkampfabschluss der AfD in Thüringen!

    Bei den Landtagswahlen im September in Brandenburg, Thüringen und Sachsen wird die AfD stärkste Kraft werden – Zeit zu handeln! Wir fahren am 31.08. nach Erfurt, um gegen die AfD zu protestieren, schließt euch uns an! Ab jetzt könnt ihr an jedem Freitag (16.08 & 23.08.) bis zur Anreise Bustickets im Lüttje Lüüd kaufen!

    Bei Fragen, schreibt uns gerne eine Mail an Kontakt-oat040@riseup.net. Mehr Infos zu den Landtagswahlen in Ostdeutschland und zur Erklärung von „Zeit zu handeln!“ gibt es unter zeitzuhandeln.org

  • Das OAT im September wird verschoben!

    Antifaschistisch & antimilitaristisch kämpfen! Kriege und unendliches Leid für Menschen weltweit. 100 Milliarden für die Bundeswehr statt für Soziales. Voranschreitende Militarisierung und Einschränkungen des Versammlungsrecht im Inneren. Gründe genug um gegen Kriegstreiber und Rüstungskonzerne aktiv zu werden.

    Gemeinsam zum Camp von Rheinmetall entwaffnen vom 03. – 08. September! Mehr Infos unter:@rheinmetallentwaffnen @rheinmetallentwaffnen_kiel Dafür verschieben wir das Offene Antifa Treffen im September um eine Woche nach hinten. Neuer Termin: 12.09., 18:30 Uhr im Seminarraum in der Fabrique im Gängeviertel

  • Das Ergebnis jahrelanger Hetze gegen Asylsuchende.

    In Hamburg gegen die rassistische Bezahlkarte auf die Straße! Samstag, 10. August 15:00 Uhr Seevepkatz, Harburg @neinzurbezahlkartehamburg

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  • Zeit zu Handeln!

    Das Jahr 2024 wird in die Geschichtsbücher der Bundesrepublik eingehen. Zum ersten Mal seit der Befreiung am 08. Mai 1945 werden Faschist:innen als stärkste Kraft in ein deutsches Parlament einziehen. Und das in gleich drei Bundesländern. Am 01. September stehen in Thüringen und Sachsen, drei Wochen später in Brandenburg Landtagswahlen an. In allen drei Bundesländern wird die AfD zweifelsohne als Siegerin hervorgehen. Diese Wahlabende im Spätsommer werden zur Zäsur. Zum historischen Moment für die neue faschistische Bewegung. Ihnen wird damit etwas gelingen, das für Republikaner, DVU und NPD auch zu ihren stärksten Zeiten in weiter Ferne lag.

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  • Free all Antifas Demo

    Free all Antifas Demo

    Free Maja & All Antifas Demo: 05.07. | 19:00 Uhr | Schulterblatt/Rote Flora

  • Anreise zur Demo in Winsen (Luhe)

    Auch in Winsen (Luhe) heißt es: Alle zusammen gegen den Faschismus!

    Wir reisen aus Hamburg mit dem Zug an um gemeinsam auf die Straße zu gehen. Zugtreffpunkt: So., 16.06. 13:30 Uhr DB- Reisezentrum (HH Hbf)

  • Protest gegen den AfD Bürgerdialog

    Kein Dialog mit der AfD! AfD raus aus dem Rathaus!

    Am Montag, den 10. Juni, findet nach einem Monat Pause wieder der monatliche Bürgerdialog der AfD im Hamburger Rathaus statt. AfD-Fraktionschef Dirk Nockemann zieht ein Resumee nach der Bezirks- und Europawahl. Schon im Einladungstext ist das Geheule groß: Correctiv Recherche, mediale Schmutzkampagne, Wahlkampf Sabotage. Die Großdemos gegen Rechts Anfang des Jahres und mancherorts kontinuierlichen antifaschistischen Protesten gegen jeden öffentlichen Auftritt der Partei sind wirksam!

    Daran müssen wir auch nach den Wahlen am Sonntag anknüpfen und weiter klar machen: Alle zusammen gegen den Faschismus! Gemeinsam die Rechte Welle brechen!

  • Haverbeck vor Gericht

    ++Spontan++ Die Holocaustleugnerin und Ikone der Neonaziszene Ursula Haverbeck steht am Freitag, den 07.06. in Hamburg vor Gericht.

    Das lassen wir als Antifaschist:innen nicht unkommentiert. Keine Ruhe für Nazis, Rechte und ihre Sympathisant:innen!

  • Anreise zur Demo in Grevesmühlen

    Es gibt kein ruhiges Hinterland!

    Die rechte Präsenz und Bedrohung durch Nazis in Grevesmühlen nimmt nicht ab. Deshalb gilt für uns auch weiterhin, Antifaschist:innen im Umland zu unterstützen. Gerade in Zeiten, in denen auch eine Regierungsbeteiligung von Rechten und Faschisten durch die AfD nicht mehr ausgeschlossen ist, müssen wir uns zusammenschließen und deutlich machen: Kein Fußbreit den Faschisten, nirgendwo!

    Wir fahren gemeinsam mit dem Zug nach Grevesmühlen zur Demo. Dafür treffen wir uns um 10:45 Uhr vor dem DB Reisezentrum am Hamburger Hauptbahnhof. Alle zusammen gegen den Faschismus!