Pünktlich zum Semesterstart sind großflächig um die Universität Hamburg informative Wandzeitungen zum Thema Burschenschaften, Verbindungswesen und reaktionäre Seilschaften aufgetaucht. Kommt morgen zu unserem Vortrag im Rahmen der alternativen Ersti-Woche um mehr über rechte Umtriebe auf dem Campus zu erfahren!
Jetzt gilt es an die antifaschistischen Proteste der letzten Wochen anzuknüpfen und dort Protest zu leisten, wo die AfD versucht, ihre rechte Propaganda in die Gesellschaft zu tragen. Alle zusammen gegen den Faschismus! AfD raus aus dem Rathaus!
❌ Kein Fußbreit dem Faschismus! Faschist:innen auf der Straße und im Parlament? Wir halten dagegen! 🚨
Am 22.09. wird im Land Brandenburg gewählt. Wie auch schon bei den Landtagswahlen in Thüringen Anfang des Monats, wird die AfD vermutlich als stärkste Kraft ins Parlament einziehen. In Sachsen lag die AfD als zweitstärkste Kraft nur knapp hinter der CDU.
Überraschend kommt dieser Erfolg jedoch nicht. Die Ergebnisse der Landtagswahlen reihen sich in die konsequente Rechtsentwicklung der letzten Jahre, mit immer mehr kommunalen Wahlerfolgen für die Faschist:innen ein. Den Nährboden für den Aufstieg der Rechten bietet nicht zuletzt die breite Unzufriedenheit über den großflächigen Abbau sozialer Errungenschaften. Statt den Unmut in der Gesellschaft aufzugreifen, rollen die regierenden Parteien der AfD durch immer weitere Einschnitte und Rassismus in Gesetzesform, den roten Teppich aus.
Der allgegenwärtige Rechtsruck spiegelt sich nicht nur in den Talkshows und Parlamenten wider, sondern manifestiert sich längst in einer neuen stärker werdenden faschistischen Bewegung auf der Straße. Sich häufende Angriffe auf Migrant:innen und rechten Mobilisierungen gegen die CSD’s machen deutlich: Wer nicht in das Weltbild der Nazis passt, ist der Gefahr von faschistischer Gewalt ausgesetzt.
🚩 Doch wir sind nicht machtlos! Wir werden den Aufstieg der Rechten nicht unbeantwortet lassen! Denn es ist längst Zeit zu handeln! Lasst uns gemeinsam die rechte Welle brechen!
Save the date: Am 22.09. in Hamburg gegen die Wahlerfolge der AfD bei den Landtagswahlen in Brandenburg auf die Straße!
Erst vor wenigen Tagen konnte die AfD bei zwei Landtagswahlen historische Erfolge erzielen. In Thüringen wurde die Partei mit 32,8% stärkste Kraft. In Sachsen lag sie mit 30,6% nur mit 1,3% knapp hinter der CDU. Days Ergebnis: Zum ersten Mal seit 1945 sind Faschist:innen als stärkste Kraft in ein deutsches Parlament eingezogen.
Jetzt steht am 22.09. in Brandenburg die Wahl an und auch dort zeichnet sich ein Wahlsieg der AfD ab. Das werden wir in Hamburg nicht unbeantwortet lassen! Am 22.09. alle auf die Straße! Gegen die AfD & andere Faschist:innen!
Am kommenden Samstag findet der erste Christopher Street Day (CSD) in Wismar statt. Verschiedene gewaltbereite Neonazi-Organisationen rufen zu einem „Gegenprotest“ auf. Wir zeigen uns solidarisch mit dem CSD in Wismar und werden progressive Bewegungen unterstützen!
Treffpunkt: Sa, 14.09. 09:20 Uhr, DB Reisezentrum (Hamburg Hbf)
Die Bedrohungen der CSDs in vielen Städten Deutschlands kommen nicht aus dem Nirgendwo. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krisen der letzten Jahre ermöglichten eine Diskursverschiebung zugunsten der Rechten. Diese findet aktuell ihren Ausdruck im Rechtsruck der breiten Gesellschaft und der rassistischen Politik der Ampelregierung. Der Kulturkampf von rechts spiegelt sich jedoch nicht nur in den Talkshows und Parlamenten wieder, sondern manifestiert sich schon längst in einer neuen und stärker werdenden faschistischen Bewegung auf der Straße.Bei den diesjährigen CSDs baut die Neue Rechte durch Gegendemonstrationen ihre Straßenpräsenz aus. Unter Polizeibegleitung marschieren Nazis ungehindert durch unsere Innenstädte: Sie zeigen Hitlergrüße und White Power Zeichen und singen Sprechchöre wie „Ganz Deutschland hasst den CSD“.
Diese rechten Mobilisierungen und die damit einhergehenden Angriffe auf queeres Leben sollten uns allen ein Warnsignal sein! Erst vor zwei Jahren wurde Malte C. von einem Rechten auf dem CSD in Münster angegriffen, als er andere Betroffene von queerfeindlicher Gewalt solidarisch unterstützte. Er starb an den Folgen dieses Angriffs.Wir als Teil der antifaschistischen Bewegung müssen es uns zur Aufgabe machen, von rechter Gewalt betroffene Menschen und progressive Bewegungen zu schützen! Denn immer wieder zeigen staatliche Akteure wie die Polizei, dass sie uns nicht schützen werden. Die Polizei sichert die Naziaufmärsche ab und verspricht am selben Tag den Schutz des CSDs.
Wir wissen: Wir können uns nur selbst verteidigen!Es gilt, den antifaschistischen Selbstschutz zu organisieren!
Progressive Bewegungen schützen und den CSD in Winsen unterstützen!
Mit den Wahlerfolgen der AfD in Thüringen und Sachsen gelang der AfD etwas, das anderen rechten Parteien der letzten Jahrzehnte nicht gelungen ist: Faschist:innen stellen das erste Mal seit 1945 die stärkste Fraktion in einem deutschen Parlament. Der gesamtgesellschaftliche Rechtsruck und die rassistische Politik der Regierung sind das Ergebnis einer Diskursverschiebung zugunsten der Rechten, die durch gesellschaftliche und wirtschaftliche Krisen zugespitzt wird. Der Kulturkampf von rechts spiegelt sich jedoch nicht nur in den Talkshows und Parlamenten wieder, sondern manifestiert sich schon längst in einer neuen stärker werdenden faschistischen Bewegung auf der Straße. Mit den diesjährigen CSD’s baut die neue Rechte durch Gegendemonstrationen ihre Straßenpräsenz aus. Unter Polizeibegleitung marschieren die Faschos ungehindert durch unsere Innenstädte: zeigen Hitlergrüße und White Power Zeichen und singen Sprechköre, wie „Ganz Deutschland hasst den CSD“.
Diese rechten Mobilisierungen und die damit einhergehenden Angriffe auf queeres Leben sollten uns allen ein Warnsignal sein! Erst zwei Jahre zuvor, wurde Malte. C Opfer von rechter und queerfeindlicher Gewalt auf dem CSD in Münster und starb an den Folgen dieses Angriffs. Eine Antifaschistische Bewegung muss es sich zur Aufgabe machen, die von rechter Gewalt betroffenen Menschen und damit einhergehende progressive Bewegungen zu schützen! Es glit den Antifaschistischen Selbstschutz zu organisieren! !!! Wir nehmen uns die Straße: Alle nach Winsen zum CSD am 08.09.24 !!!
Feministisch & antifaschistisch gegen den „Marsch fürs Leben“ auf die Straße!
Am Samstag, den 21.09.2024 findet in Köln auch dieses Jahr der „Marsch für das Leben“ statt. Hier versucht ein Sammelbecken tausender selbstbezeichnender „Lebensrechtler“ unter dem Deckmantel des „Lebensschutzes“ gefährliche Propaganda auf die Straßen zu bringen.
Die Anti-Choice Bewegung besteht weit über ihre fundamentalistisch, christlichen Einflüsse hinaus und setzt sich auch aus offen rechten Akteuren, Burschenschaftlern, Ultakonservativen, Faschos und Abteibungsgegner:innen zusammen. Ihre Forderungen gehen über das Abtreibungsverbot hinaus, denn es wird auch gegen fortschrittliche Ideen von Familie und Sexualität und Geschlecht gehetzt. Abtreibungen werden teilweise mit dem Holocaust gleichgesetzt. Ihre Demonstration tarnen sie als „Gebets- und Trauermarsch“ und versuchen sich somit einen familiären Anstrich zu geben. 2023 konnte der Aufmarsch durch verschieden Widerstandsaktionen erfolgreich blockiert und gestört werden.
Deswegen rufen wir euch dazu auf, auch dieses Jahr gemeinsam mit uns nach Köln zu fahren und Flagge zu zeigen, für ein selbstbestimmtes Leben. Der Kampf für unsere Selbstbestimmung ist feministisch, antifaschistisch und revolutionär!
🚨 Zum ersten Mal seit der Befreiung am 08. Mai 1945 werden Faschist:innen als stärkste Kraft in ein deutsches Parlament einziehen. Und das in gleich drei Bundesländern.
Am 01. September stehen in Thüringen und Sachsen, drei Wochen später in Brandenburg Landtagswahlen an. In allen drei Bundesländern wird die AfD zweifelsohne als Siegerin hervorgehen. Diese Wahlabende im Spätsommer werden zur Zäsur. Zum historischen Moment für die neue faschistische Bewegung. Das werden wir auch in Hamburg nicht unbeantwortet lassen!
Antifaschistische und feministische Kämpfe verbinden!
In Berlin und Köln findet dieses Jahr am 21.09. erneut der Marsch für das Leben statt. Verschiedene Gruppierungen aus der der sogenannten „Lebensschutzbewegung“ versammeln sich an diesem Tag um die Einschränkung der körperlichen Selbstbestimmung von Frauen zu fordern. Hinter ihrer bunten und familienfreundliche Fassade verbergen sich Gruppierungen und Akteure, die rechte und christlich-fundamentalistische Ideologien propagieren.
Am 31.08. alle zusammen nach Erfurt – der AfD den Wahlkampfabschluss versauen!
Die Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen im Herbst wird die AfD gewinnen. Zum ersten Mal nach dem zweiten Weltkrieg werden Faschist:innen die stärkste Kraft in einem deutschen Parlament. An diesem Wahlabend im Spätsommer wird Höcke und Co. etwas gelingen, das für Republikaner, DVU und NPD auch zu ihren stärksten Zeiten in weiter Ferne lag. Dieses Erfolgsereignis wird die AfD beflügeln und die Rechtsentwicklung auf eine neue Stufe bringen. Doch das nicht ohne unseren Widerstand! Wir werden den erwartbaren Sieg der AfD zum Anlass nehmen, gemeinsam als Antifaschistische Bewegung in die Offensive zu gehen und strömungsübergreifend Widerstand gegen die AfD organisieren.
Deshalb werden wir am 31.08. nach Erfurt fahren und der Höcke-AfD den Wahlkampfabschuss auf dem Domplatz in Erfurt versauen. Außerdem rufen wir alle Antifaschist:innen dazu auf, die Faschist:innen am Wahlabend nicht in Ruhe feiern und ihnen nicht die Straße zu lassen. Organisiert vor Ort Proteste gegen den Wahlsieg der AfD, lasst uns den Spieß umdrehen und der AfD geschlossen den Kampf ansagen. Zeit zu handeln!
Beim @oat_040 gibt es Infos zur Busanreise aus Hamburg!