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Proteste zu den Ostwahlen (Sachen & Thüringen)
🚨 Zum ersten Mal seit der Befreiung am 08. Mai 1945 werden Faschist:innen als stärkste Kraft in ein deutsches Parlament einziehen. Und das in gleich drei Bundesländern.
Am 01. September stehen in Thüringen und Sachsen, drei Wochen später in Brandenburg Landtagswahlen an. In allen drei Bundesländern wird die AfD zweifelsohne als Siegerin hervorgehen. Diese Wahlabende im Spätsommer werden zur Zäsur. Zum historischen Moment für die neue faschistische Bewegung. Das werden wir auch in Hamburg nicht unbeantwortet lassen!
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Mobi Veranstaltung zum „Marsch fürs Leben“ in Köln
Antifaschistische und feministische Kämpfe verbinden!
In Berlin und Köln findet dieses Jahr am 21.09. erneut der Marsch für das Leben statt. Verschiedene Gruppierungen aus der der sogenannten „Lebensschutzbewegung“ versammeln sich an diesem Tag um die Einschränkung der körperlichen Selbstbestimmung von Frauen zu fordern. Hinter ihrer bunten und familienfreundliche Fassade verbergen sich Gruppierungen und Akteure, die rechte und christlich-fundamentalistische Ideologien propagieren.
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Anreise: Gegen den Wahlkampfabschluss der Höcke-AfD
Am 31.08. alle zusammen nach Erfurt – der AfD den Wahlkampfabschluss versauen!
Die Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen im Herbst wird die AfD gewinnen. Zum ersten Mal nach dem zweiten Weltkrieg werden Faschist:innen die stärkste Kraft in einem deutschen Parlament. An diesem Wahlabend im Spätsommer wird Höcke und Co. etwas gelingen, das für Republikaner, DVU und NPD auch zu ihren stärksten Zeiten in weiter Ferne lag. Dieses Erfolgsereignis wird die AfD beflügeln und die Rechtsentwicklung auf eine neue Stufe bringen. Doch das nicht ohne unseren Widerstand! Wir werden den erwartbaren Sieg der AfD zum Anlass nehmen, gemeinsam als Antifaschistische Bewegung in die Offensive zu gehen und strömungsübergreifend Widerstand gegen die AfD organisieren.
Deshalb werden wir am 31.08. nach Erfurt fahren und der Höcke-AfD den Wahlkampfabschuss auf dem Domplatz in Erfurt versauen. Außerdem rufen wir alle Antifaschist:innen dazu auf, die Faschist:innen am Wahlabend nicht in Ruhe feiern und ihnen nicht die Straße zu lassen. Organisiert vor Ort Proteste gegen den Wahlsieg der AfD, lasst uns den Spieß umdrehen und der AfD geschlossen den Kampf ansagen. Zeit zu handeln!
Beim @oat_040 gibt es Infos zur Busanreise aus Hamburg!

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Save the Date: Am 31.08. nach Erfurt!
Save the Date: Am 31.08. alle nach Erfurt gegen den Wahlkampfabschluss der AfD in Thüringen!
Bei den Landtagswahlen im September in Brandenburg, Thüringen und Sachsen wird die AfD stärkste Kraft werden – Zeit zu handeln! Wir fahren am 31.08. nach Erfurt, um gegen die AfD zu protestieren, schließt euch uns an! Ab jetzt könnt ihr an jedem Freitag (16.08 & 23.08.) bis zur Anreise Bustickets im Lüttje Lüüd kaufen!
Bei Fragen, schreibt uns gerne eine Mail an Kontakt-oat040@riseup.net. Mehr Infos zu den Landtagswahlen in Ostdeutschland und zur Erklärung von „Zeit zu handeln!“ gibt es unter zeitzuhandeln.org

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Antifa Film Trailer
Die ersten Premieren-Termine für unsere Doku stehen fest!
Ihr wollt den Film in eurer Stadt schauen? Kontaktiert die Kinobetreiber und schickt ihnen diesen Trailer zu! ✨
Hier der Überblick zum Vorverkauf 🎞️
22.8. 20:15 Freiluftkino Friedrichshain (Berlin) Link in Bio!
21.8. 20:00 Zeise Kino (Hamburg) Link in Bio!
Eine außergewöhnlich starke antifaschistische Bewegung entsteht in den 90er und 00er Jahren, auch als Konsequenz aus den rassistischen Pogromen, die das wiedervereinte Deutschland nach `89 überrollen. Kaum eine politische Bewegung der Neuzeit arbeitete derart professionell auf so vielen Feldern, wie die Antifa – von militanten Aktionen über Aufklärungskampagnen bis hin zu investigativen Recherchen.
Fünf Aktivist:innen sprechen zum ersten Mal öffentlich über Ihre Aktivitäten und verschmelzen mit zahlreichen Schätzen aus dem Archiv zu einem intensiven Kinodokumentarfilm. Statt eines einfachen historischen Rückblicks legt der Film die Schichten frei, die den Mythos Antifa überlagern. Er gibt uns tiefe Einblicke in eine Form der politischen Arbeit, die zu heftigen Überreaktionen bei Staat und Bürgertum führte und doch immer notwendig war.
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Demonstration gegen die Bezahlkarte
Heute waren wir mit ca. 300 Menschen in Harburg auf der Straße um gegen die rassistische Bezahlkarte zu demonstrieren. Lautstark lief die Demo vom Seeveplatz zur lokalen Erstaufnahme. Zwischendurch gab es bestärkende Redebeiträge, die auch die Passant:innen abholen und aufklären konnten.
Der Tenor der Demonstrant:innen war deutlich: Gegen die Bezahlkarte in Hamburg und überall! Gegen die rassistische Politik von SPD und Grüne! Alle zusammen gegen rassistische Spaltung! Hier wollen wir noch den Redebeitrag der Waterkant Antifa und des Offenen Antifa Treffen Hamburg mit euch teilen: Stell dir vor, du bist ein erwachsener Mensch in Deutschland, kannst aber nicht frei über das dir zustehende Geld verfügen. Kaum Bargeld abheben und nichts überweisen. Nicht auf dem Flohmarkt einkaufen gehen und nicht im kleinen Restaurant an der Ecke essen. Genau das ist seit Februar die Situation von asylsuchenden Menschen in Hamburg. Denn die Hamburger Regierung – nicht etwa die AfD – sondern SPD und Grüne haben sich entschieden, als erstes Bundesland die Bezahlkarte für Geflüchtete einzuführen. Unter dem Titel „Social Card“ soll hier aus antisozialen Überlegungen Normalität werden. Sie entmündigt, kontrolliert und schränkt ein. Wozu? Angeblich würden Asylsuchende Geld über das sie frei verfügen können, größtenteils in ihr Herkunftsländer schicken. Es gibt keine Studien, die diese Behauptung belegen. Es ist auch sehr unwahrscheinlich, so wenig Geld wie ein Asylsuchender in Deutschland zu Verfügung hat. Und selbst wenn, wo ist der Schaden? Wirtschaftlich wäre es kaum wahrnehmbar, ganz im Gegensatz zu den jährlich ca. 100 Milliarden, die der Staat durch Steuerhinterziehung verliert. Nicht durch Asylsuchende, nicht durch Bürgergeldempfänger:innen, sondern durch unsere Millionär:innen und Milliardär:innen. Etwa 10% der Menschen, die in Deutschland als reich gelten, wohnt in Hamburg. Könnte man ja mal angehen…? Nein! Nach unten treten ist einfacher.
Was für ein kaltes Land, das Schnappatmung bekommt bei dem Gedanken, Menschen könnten versuchen, ihren Familien zu helfe! Nach unten treten ist nicht nur einfacher, es lenkt auch von den eigentlichen Problemen in diesem Land ab. Wir die Bezahlkarte dafür sorgen, dass es mehr Kitaplätze gibt? Wird sie dafür sorgen, dass die Lebensmittelpreise sinken? Wird sie bezahlbaren Wohnraum schaffen? Nein. Aber jemand anderes hat es noch schlechter als ich, also ist das vielleicht nicht so wichtig. Alles was die Bezahlkarte erreicht hat, ist dem Staat mehr Möglichkeiten zur Kontrolle und Einschränkung zu geben. Heute trifft es nur Asylsuchende, aber Politiker:innen fordern bereits, diese Einschränkungen und Kontrolle in Zukunft auch auf Bürgergeldempfänger:innen auszudehnen. Das ist ein weiterer Angriff auf alle, denen zuerst der einfache Zugang zu Arbeit und dann zu lebensnotwendigen Einkäufen erschwert wird, da der rechte Kulturkampf sie als faule „Verweigerer“ und „Schmarotzer“ brandmarkt. Das der Senat nun die Bezahlkarte einführt um dies herbeifantasierte Ausnutzung zu unterbinden, unterstützt den Kulturkampf der Rechten und bestätigt ihr Feindbild als real. Grüne und SPD in Hamburg, sie machen sich erneut zum Steigbügelhalter der Rechten. Die bürgerlichen Parteien, unter ihnen prominent Grüne und SPD, inszenierten sich vor wenigen Monaten noch als Verteidiger:innen der Demokratie und Menschlichkeit, als Brandmauer gegen die AfD. Gleichzeitig setzen sich bereits jetzt Politik um, die 1:1 von der AfD stammen könnte. Antirassistische wollen sie sein und progressiv, als ob! Neben der neueingeführten Bezahlkarte wird weiterhin vermehrt abgeschoben und das recht auf Asyl durch die GEAS-Reform faktisch abgeschafft. Dieser Rechtsruck der bürgerlichen Parteien ist die Grundlage für den Erfolg der AfD. Als Antifaschist:innen dürfen wir nicht nur dort präsent sein, wo Nazis Abschiebefantasien planen. Gerade müssen wir auch dort protestieren, wo die vermeintlich Liberalen diesen Fantasien den rechtlichen Grundstein legen und rechte Lügen gesellschaftsfähig machen.









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Das Ergebnis jahrelanger Hetze gegen Asylsuchende.
In Hamburg gegen die rassistische Bezahlkarte auf die Straße! Samstag, 10. August 15:00 Uhr Seevepkatz, Harburg @neinzurbezahlkartehamburg
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Free Nico & All Antifas!
Solidarität aus Hamburg nach Stuttgart! Free Nico & All Antifas!
Text vom Antifaschistichen Aktionsbündnis Stuttgart : In der Nacht vom 20./21. Juni 2020 entlud sich die Wut migrantischer, marginalisierter Menschen auf den kapitalistischen Status Quo und den verschärften Bedingungen des Coronalockdowns. Dieses Ereignis ging als sogenannte „Stuttgarter Krawallnacht“ in die jüngere Geschichte ein. Nachdem Stuttgarter Richter:innen bereits über 100 Jahre Haft im Kontext der sogenannten Krawallnacht verhängt hatten, machte die Justiz Jagt auf Linke. Es kam zu diversen Hausdurchsuchungen in Stuttgart und drei Genoss:innen wurden in diesem Zusammenhang verurteilt. Davon betroffen ist auch unser Genosse Nico, dessen Haftantritt nun bevor steht. Am 29. September 2023 folgte das Landgericht Stuttgart der schwammigen Argumentation der Staatsanwaltschaft und bestätigte die Strafe, die das Amtsgericht bereits geurteilt hatte: 3 Jahre und 2 Monate Haft. Nach der überraschenden Annahme der Revision wurde Nico ein Monat der Strafe gekürzt. Damit ist das Urteil rechtskräftig und er hat seinen Haftantrittstermin am 12. August. In der Gesamtstrafe wurden Vorstrafen im Zusammenhang mit einer Solidaritätsaktion mit dem Befreiungskampf in Rojava,sowie Aktivitäten beim zurückdrängen der Nazis von der Partei „Die Rechte“ in Pforzheim drauf gerechnet. Die Krawallnacht ist nun 4 Jahre her und die Ausgangsbedingungen, die sie ausgelöst haben, haben sich nur verschärft. Inzwischen haben wir eine Messerverbotszone in der Innenstadt, die den Rassismus der Stuttgarter Polizei legitimiert und eine flächendeckende Kameraüberwachung, die den Repressionsbehörden in die Hände spielt. Sozialabbau und Rassismus beherrschen den politischen Diskurs, die Krisen des Kapitalismus haben sich verschärft. In diesem Szenario hat auch die Repression gegen progressive, linke Kräfte zugenommen. Für uns bedeutet das ungebrochen solidarisch an Nicos Seite zu stehen! Das heißt nicht nur den antifaschistischen und internationalistischen Kampf auf die Straße tragen, während er es nicht kann, sondern auch, ihn aktiv in unsere Kämpfe miteinzubeziehen. Wir lassen uns nicht spalten – und niemanden alleine!









