Offenes Antifa Treffen Hamburg

  • Proteste zu den Ostwahlen (Brandenburg)

    Eindrücke von der Demonstration im Zuge der Landtagswahlen in Brandenburg am 22.09. Kein Fußbreit dem Faschismus – Faschist:innen auf der Straße & im Parlament? Wir halten dagegen!

    In Brandenburg ist die AfD „nur“ zweitstärkste Kraft geworden. Die SPD bekam die meisten Stimmen.

    Ein Grund zum jubeln ist das nicht. Denn die AfD muss gar nicht regieren, damit Teile ihrer menschenfeindlichen Politik umgesetzt werden. Die schrittweise Abschaffung des Asylrechts, nationale Grenzkontrollen, die Militarisierung im Inneren und der Abbau sozialer Errungenschaften, die auch alle Arbeitenden betreffen: Der AfD und ihrem Vorfeld gelingt es seit Längerem, rechte Talking Points in der Politik als Kernthemen zu verankern.

    Es sollte klar sein: der Rechtsruck ist kein isoliertes Phänomen im Osten. Mit dem Ziel, Wählerstimmen zu retten, hechelt man auch im Rest der BRD der AfD hinterher. Dass das nicht aufgeht, zeigen auch die aktuellen Umfragen zur Bundestagswahl. Auch dort ist die AfD die zweitstärkste Kraft. Zur Erinnerung: die stärkste Kraft ist die Union, deren Brandmauer zur AfD nicht nur bröckelt. Merz leugnet sogar, diese jemals ausgesprochen zu haben. Alles, was den Osten im Westen trennt, sind finanzielle und soziale Sicherheiten. Sicherheiten, welche die Parteien der sogenannten Mitte großflächig zersetzen. Ihre Sparpolitik ist tagesaktuell. Der Bundeshaushaltsentwurf 2025 sieht drastische Kürzungen für Integrationskurse, Teilhabe von behinderten Menschen, Bürgergeld und weiteren Sicherheiten für jede Bürger*in vor.

    Es ist klar: Konsequent der AfD entgegenzutreten bedeutet auch, konsequent gegen rechte Politik zu kämpfen, egal ob sie sich sozial, christlich oder grün nennt!

  • Proteste zu den Ostwahlen (Brandenburg)

    ❌ Kein Fußbreit dem Faschismus! Faschist:innen auf der Straße und im Parlament? Wir halten dagegen! 🚨

    Am 22.09. wird im Land Brandenburg gewählt. Wie auch schon bei den Landtagswahlen in Thüringen Anfang des Monats, wird die AfD vermutlich als stärkste Kraft ins Parlament einziehen. In Sachsen lag die AfD als zweitstärkste Kraft nur knapp hinter der CDU.

    Überraschend kommt dieser Erfolg jedoch nicht. Die Ergebnisse der Landtagswahlen reihen sich in die konsequente Rechtsentwicklung der letzten Jahre, mit immer mehr kommunalen Wahlerfolgen für die Faschist:innen ein. Den Nährboden für den Aufstieg der Rechten bietet nicht zuletzt die breite Unzufriedenheit über den großflächigen Abbau sozialer Errungenschaften. Statt den Unmut in der Gesellschaft aufzugreifen, rollen die regierenden Parteien der AfD durch immer weitere Einschnitte und Rassismus in Gesetzesform, den roten Teppich aus.

    Der allgegenwärtige Rechtsruck spiegelt sich nicht nur in den Talkshows und Parlamenten wider, sondern manifestiert sich längst in einer neuen stärker werdenden faschistischen Bewegung auf der Straße. Sich häufende Angriffe auf Migrant:innen und rechten Mobilisierungen gegen die CSD’s machen deutlich: Wer nicht in das Weltbild der Nazis passt, ist der Gefahr von faschistischer Gewalt ausgesetzt.

    🚩 Doch wir sind nicht machtlos! Wir werden den Aufstieg der Rechten nicht unbeantwortet lassen! Denn es ist längst Zeit zu handeln! Lasst uns gemeinsam die rechte Welle brechen!

  • Antifa Kneipe im September

    Am Freitag ist wieder Antifa Kneipe!

    Wir laden am 20.09. ab 18:30 Uhr ins Lüttje Lüüd ein. Kommt vorbei um das OAT in einem entspannten Rahmen kennenzulernen. Wie immer wird es kühle Getränke & gute Gespräche geben. Diesmal wollen wir auch gemeinsam Material für anstehende antifaschistische Proteste basteln.

  • Video: Auf die Straße zur Brandenburger Landtagswahl!

    Save the date: Am 22.09. in Hamburg gegen die Wahlerfolge der AfD bei den Landtagswahlen in Brandenburg auf die Straße!

    Erst vor wenigen Tagen konnte die AfD bei zwei Landtagswahlen historische Erfolge erzielen. In Thüringen wurde die Partei mit 32,8% stärkste Kraft. In Sachsen lag sie mit 30,6% nur mit 1,3% knapp hinter der CDU. Days Ergebnis: Zum ersten Mal seit 1945 sind Faschist:innen als stärkste Kraft in ein deutsches Parlament eingezogen.

    Jetzt steht am 22.09. in Brandenburg die Wahl an und auch dort zeichnet sich ein Wahlsieg der AfD ab. Das werden wir in Hamburg nicht unbeantwortet lassen! Am 22.09. alle auf die Straße! Gegen die AfD & andere Faschist:innen!

  • Anreise zum CSD in Wismar

    Am kommenden Samstag findet der erste Christopher Street Day (CSD) in Wismar statt. Verschiedene gewaltbereite Neonazi-Organisationen rufen zu einem „Gegenprotest“ auf. Wir zeigen uns solidarisch mit dem CSD in Wismar und werden progressive Bewegungen unterstützen!

    Treffpunkt: Sa, 14.09. 09:20 Uhr, DB Reisezentrum (Hamburg Hbf)

    Die Bedrohungen der CSDs in vielen Städten Deutschlands kommen nicht aus dem Nirgendwo. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krisen der letzten Jahre ermöglichten eine Diskursverschiebung zugunsten der Rechten. Diese findet aktuell ihren Ausdruck im Rechtsruck der breiten Gesellschaft und der rassistischen Politik der Ampelregierung. Der Kulturkampf von rechts spiegelt sich jedoch nicht nur in den Talkshows und Parlamenten wieder, sondern manifestiert sich schon längst in einer neuen und stärker werdenden faschistischen Bewegung auf der Straße.Bei den diesjährigen CSDs baut die Neue Rechte durch Gegendemonstrationen ihre Straßenpräsenz aus. Unter Polizeibegleitung marschieren Nazis ungehindert durch unsere Innenstädte: Sie zeigen Hitlergrüße und White Power Zeichen und singen Sprechchöre wie „Ganz Deutschland hasst den CSD“.

    Diese rechten Mobilisierungen und die damit einhergehenden Angriffe auf queeres Leben sollten uns allen ein Warnsignal sein! Erst vor zwei Jahren wurde Malte C. von einem Rechten auf dem CSD in Münster angegriffen, als er andere Betroffene von queerfeindlicher Gewalt solidarisch unterstützte. Er starb an den Folgen dieses Angriffs.Wir als Teil der antifaschistischen Bewegung müssen es uns zur Aufgabe machen, von rechter Gewalt betroffene Menschen und progressive Bewegungen zu schützen! Denn immer wieder zeigen staatliche Akteure wie die Polizei, dass sie uns nicht schützen werden. Die Polizei sichert die Naziaufmärsche ab und verspricht am selben Tag den Schutz des CSDs.

    Wir wissen: Wir können uns nur selbst verteidigen!Es gilt, den antifaschistischen Selbstschutz zu organisieren!

  • Anreise zum CSD in Winsen Luhe

    Progressive Bewegungen schützen und den CSD in Winsen unterstützen!

    Mit den Wahlerfolgen der AfD in Thüringen und Sachsen gelang der AfD etwas, das anderen rechten Parteien der letzten Jahrzehnte nicht gelungen ist: Faschist:innen stellen das erste Mal seit 1945 die stärkste Fraktion in einem deutschen Parlament. Der gesamtgesellschaftliche Rechtsruck und die rassistische Politik der Regierung sind das Ergebnis einer Diskursverschiebung zugunsten der Rechten, die durch gesellschaftliche und wirtschaftliche Krisen zugespitzt wird. Der Kulturkampf von rechts spiegelt sich jedoch nicht nur in den Talkshows und Parlamenten wieder, sondern manifestiert sich schon längst in einer neuen stärker werdenden faschistischen Bewegung auf der Straße. Mit den diesjährigen CSD’s baut die neue Rechte durch Gegendemonstrationen ihre Straßenpräsenz aus. Unter Polizeibegleitung marschieren die Faschos ungehindert durch unsere Innenstädte: zeigen Hitlergrüße und White Power Zeichen und singen Sprechköre, wie „Ganz Deutschland hasst den CSD“.

    Diese rechten Mobilisierungen und die damit einhergehenden Angriffe auf queeres Leben sollten uns allen ein Warnsignal sein! Erst zwei Jahre zuvor, wurde Malte. C Opfer von rechter und queerfeindlicher Gewalt auf dem CSD in Münster und starb an den Folgen dieses Angriffs. Eine Antifaschistische Bewegung muss es sich zur Aufgabe machen, die von rechter Gewalt betroffenen Menschen und damit einhergehende progressive Bewegungen zu schützen! Es glit den Antifaschistischen Selbstschutz zu organisieren! !!! Wir nehmen uns die Straße: Alle nach Winsen zum CSD am 08.09.24 !!!

  • Protest gegen den „Marsch fürs Leben“ in Köln

    Feministisch & antifaschistisch gegen den „Marsch fürs Leben“ auf die Straße!

    Am Samstag, den 21.09.2024 findet in Köln auch dieses Jahr der „Marsch für das Leben“ statt. Hier versucht ein Sammelbecken tausender selbstbezeichnender „Lebensrechtler“ unter dem Deckmantel des „Lebensschutzes“ gefährliche Propaganda auf die Straßen zu bringen.

    Die Anti-Choice Bewegung besteht weit über ihre fundamentalistisch, christlichen Einflüsse hinaus und setzt sich auch aus offen rechten Akteuren, Burschenschaftlern, Ultakonservativen, Faschos und Abteibungsgegner:innen zusammen. Ihre Forderungen gehen über das Abtreibungsverbot hinaus, denn es wird auch gegen fortschrittliche Ideen von Familie und Sexualität und Geschlecht gehetzt. Abtreibungen werden teilweise mit dem Holocaust gleichgesetzt. Ihre Demonstration tarnen sie als „Gebets- und Trauermarsch“ und versuchen sich somit einen familiären Anstrich zu geben. 2023 konnte der Aufmarsch durch verschieden Widerstandsaktionen erfolgreich blockiert und gestört werden.

    Deswegen rufen wir euch dazu auf, auch dieses Jahr gemeinsam mit uns nach Köln zu fahren und Flagge zu zeigen, für ein selbstbestimmtes Leben. Der Kampf für unsere Selbstbestimmung ist feministisch, antifaschistisch und revolutionär!

  • OAT im September

    Das OAT im September verschieben wir um eine Woche wegen der Mobilisierung zum Protest Camp von Rheinmetallentwaffnen.

    Das nächste Treffen ist am 12.09.

    Wann? 🗓 Donnerstag, 12.09.24 ⏰ 18:30 Uhr Wo? 📍Fabrique im Gängeviertel Valentinskamp 34A, 20355 Hamburg

    Bei Fragen schreibt gerne eine E-Mail an: kontakt-oat040@riseup.net

  • Proteste zu den Ostwahlen (Sachsen & Thüringen)

    Wir haben am 01.09. in Hamburg als breites Bündnis zu einer Demonstration gegen die Wahlerfolge der AfD in Thüringen und Sachsen aufgerufen. Vorgestern konnte die AfD historische Erfolge erzielen. In Thüringen wurde die Partei mit 32,8% stärkste Kraft. In Sachsen lag sie mit 30,6% nur mit 1,3% knapp hinter der CDU.

    Um 20:00 Uhr, kurz nach den ersten Hochrechnungen, sammelten sich rund 1.000 Antifaschist:innen in der Hamburger Innenstadt, um mit ihrer Wut nicht alleine vor dem Fernseher zu sitzen, sondern gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Faschismus zu setzten und solidarische Grüße in den Osten zu entsenden.

    Redebeiträge vom Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR) und dem Offenen Antifa Treffen (OAT) ordneten die Wahlergebnisse in eine gesellschaftliche Entwicklung ein, die von Sozialabbau und Aufrüstung gekennzeichnet ist, und machten deutlich, dass der Kampf gegen rechts nur mit Kämpfen für ein besseres Leben für alle, gewonnen werden kann. „Eine besondere Bedeutung nimmt dabei der antifaschistische Abwehrkampf ein. Zuschauen und Aufklären reichen schon längst nicht mehr aus!“, so eine Genossin vom OAT.

    Viele weitere Initiativen, wie zum Beispiel die Bezahlkarten-Crew, hielten enbenfalls wichtige Redebeiträge um klar zu machen, dass die rassitische und unsoziale Politik der Ampel-Regierung, den Aufstieg der Rechten nur noch weiter befeuert. Als großer Demozug, liefen wir gemeinsam zum AfD Büro in der Innenstadt. Dort hatten sich Partei-Funktionär:innen und Mitglieder zum Feiern der Wahlergebnisse aus dem Osten zusammengefunden. Aus heruntergelassenen Rolläden wurden schnell ausgeschaltete Lichtquellen. Unter dem Schutz eines großen Polizeiaufgebots wurden die Rechten durch die Tiefgarage aus dem Gebäude geleitet.

    Hunderte Hamburger:innen und entschlossene Antifaschist:innen konnten wieder einmal klar machen, dass in Hamburg und auch übberall sonst kein Platz für Faschist:innen und rechte Hetzte ist! Faschist:innen als stärkste Fraktion in Landesparlamenten, bewaffnete und organisierte Neonazis und ein gesamtgesellschaftlicher Rechtsruck machen deutlich: Es ist längst Zeit zu handeln!

  • Gedenkort für Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân

    Am 22.08.2024 haben wir in Hamburg-Billwerder einen Gedenkort für Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân geschaffen, um den beiden Ermordeten zu gedenken.

    HINWEIS: Wie hier auf den Fotos sichtbar wurde ein Teil der (ehemaligen) Halskestraße, wo der Anschlag passierte, nun offiziell in Châu-und-Lân-Straße umbenannt. Dies war nicht die Idee der Stadt Hamburg, sondern eine Forderung der Überlebenden und der „Initiative für ein Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân“, welche die Umbenennung seit 10 Jahren fordern. In dem Text, welchen wir am Todestag veröffentlichten, stand, diese Umbenennung sei nicht erfolgt. Das war ein Fehler. Er entsprach dem aktuellen Stand unserer Recherche als der Text geschrieben wurde und wurde nicht nochmal überprüft.

    Nun haben wir noch einmal recherchiert und möchten den tatsächlichen Verlauf teilen: Seit 2014 fordern Angehörige und Unterstützer:innen die Umbenennung der Straße, 2022 versprach der Bezirk Hamburg-Mitte dem nachzugehen, im Februar 2024 erfolgte der Senatsbeschluss für die offizielle Umbenennung und, erst kürzlich, im Mai 2024 wurden dann die neuen Schilder aufgehängt. Wir begrüßen, dass den Forderungen der Angehörigen und Unterstützer:innen doch nachgegangen wurde. Dennoch führen uns auch diese kleinen Erfolgsmomente immer wieder vor Augen, wie schwer es den Angehörigen und Überlebenden von rassistischer Gewalt in diesem System gemacht wird, sich Gehör zu verschaffen und zumindest ein Mindestmaß an Anerkennung zu erkämpfen.

    Mehr Infos zur rassistischen Morden und Angriffen in Hamburg findet ihr in unserem Instagram Story-Higlight „Wir gedenken“