
Beteiligung an den Protesten zu Red Storm Bravo – gegen Militarisierung und Kriegsübungen!
Am 25. und 26.09 waren wir mit unserer Kampagne ,,Nein zum Nato-Manöver in unserer Stadt!“ bei 2 verschiedenen Protesten. Am Donnerstag als Teil der Kundgebung von keinnatohafen mit mehreren Hundert Menschen. Redebeiträge unterschiedlicher Friedensinitiativen und Organisationen verbanden den antimilitaristischen Kampf mehrerer Generationen und klärten Passant:innen auf.
Auch am Freitag waren wir auf der Straße und beteiligen uns an einer Bündnisdemonstration in der Innenstadt. Mit einem Kampagnenbereich konnten wir laut und kämpferisch antimilitaristische und internationalistische Positionen rüberbringen. ,,Nicht unser Krieg.“ und ,,Nein zu Sozialabbau, Aufrüstung und Krieg“ stand auf unseren Hochbannern, welche unseren Kampagnenbereich eingrenzten. Immer wieder wurde der direkte Bezug zum politischen Streik im Kontext internationaler Solidarität hergestellt.
Begleitet wurde unser Bereich von kreativen Aktionen, wie der Zerstörung eines symbolischen Panzers aus der Menge oder dem Anbringen einer Tapete am Rande der Demo. Das Bild der Demo wurde zusätzlich von einem uns als Antimilitarist:innen schon bekannten großem Polizeiaufgebot begleitet. Einschüchtern lassen wir uns davon nicht, stattdessen wissen wir dass wir auf die Richtigen zeigen, wenn wir von dem Krieg im Interesse der Politiker, der Fabrikbesitzern und Großkonzerne sprechen. Diese Verhältnisse werden durch die Polizei verteidigt. Dass während des Nato Manövers auch konkret Übungen stattfanden, die ein gemeinsames Auflösen durch Militär und Polizei von Antikriegsprotesten probten, überrascht nicht.
Als Arbeitskreis gegen Krieg haben wir in den letzten Wochen auf unterschiedlichste Art zu den Protesten mobilisiert. Mit Infoständen und Flyeraktionen in der Innenstadt oder vor betroffenen Betrieben, einem Mobivortrag und gemeinsamer Prägung des Stadtbildes konnten wir mit vielen Menschen über die Aufrüstung und das NATO Manöver ins Gespräch kommen. Uns ist dabei viel Zustimmung aus der Bevölkerung entgegen gekommen, die kein Interesse hat an einem Krieg der nicht in ihrem Interesse ist und die oft nichts von dem Manöver in Hamburg wussten. Aus der Kampagnenphase und den Protesten gehen wir gestärkt heraus, wie es mit dem Arbeitskreis weitergeht werden wir gemeinsam auswerten.
Hoch die Internationale Solidarität!







Fotos: @streetsofst.pauli