Am Montag den 14. Juli fand wieder einmal der Bürgerdialog im Hamburger Rathaus statt. Unweit davon haben wir unseren Gegenprotest mit einer Kundgebung auf die Straße gebracht.
Mit interessierten Passant:innen sind wir über die vom Hamburger Senat im Hinterzimmer geplanten Olympiaspiele in Hamburg und der damit einhergehenden heuchlerischen Position der AfD ins Gespräch gekommen.
Beim Bürgerdialog hat die AfD versucht sich als Stimme des „kleinen Mannes“ zu inszenieren und den berechtigten Unmut über das 12 Mrd. Projekt für sich instrumentalisiert während sie sich im Bund vehement für Olympiaspiele in HH einsetzt. Von den negativen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen, wie steigende Mieten, Verdrängung von Obdachlosen, Sparpolitik und unnötige Großprojekte schwieg die AfD bei ihrem Bürgerdialog. Stattdessen wurde gegen Migrant:innen und queere Menschen gehetzt, die die olympischen Spiele stören würden, da sie nicht in das Weltbild der AfD passen. Mit Redebeiträgen von Nolympia, dem Kollektiv Soziale Kämpfe und dem offenen feministischen Treffen haben wir die Lügen der AfD aufgedeckt und klar gemacht, dass Hamburg Vieles braucht aber kein weiteres Milliardenprojekt, das die Mieten weiter in die Höhe treibt und die Stadt unbewohnbar macht.
Gemeinsam mit Passant:innen haben wir aufgeschrieben für was wir die 12 Mrd. Tatsächlich brauchen und damit unser Bewusstsein für „oben und unten“ statt „innen gegen außen“ geschärft. 12 Mrd. Für Bildung und Gesundheit! Gegen Olympia und rechte Hetze!








