
Sechs Jahre sind nach dem Hanau Anschlag vergangen. Sechs Jahre nach dem rassistischen Terror. Sechs Jahre später erleben wir, wie rechte Positionen immer mehr Anklang finden und deshalb rufen wir zum Gedenken und Kämpfen auf!
Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov wurden am Abend des 19. Februars 2020 ermordet. Ibrahim Akkuş, der die Tat schwerverletzt überlebte, starb am 10. Januar diesen Jahres an den Spätfolgen seiner Verletzungen. Wir kommen zusammen am Samstag, dem 21. Februar. Wir erinnern die Ermordeten und setzen ein klares Zeichen gegen rechte Ideologien. Kein Vergeben kein Vergessen. Gegen Rassismus und Faschismus in jeder Form und jedem Land.
Für uns ist klar: Hanau war kein Einzelfall! Der Anschlag reiht sich ein in eine traurige Geschichte von rechtem Terror in Deutschland. Das kollektive Behördenversagen und die mangelnde Aufklärung von Seiten des Staates haben System. Sie spiegeln den rassistischen Normalzustand wieder und verdeutlichen einmal mehr: Auf diesen Staat ist kein Verlass! Unsere Antwort heißt Widerstand und das überall. Kommt zur Demonstration. Seid laut und seid sichtbar. Für eine Gesellschaft ohne Rassismus.
Von Trauer, zu Wut zu Widerstand!
📍 Vorab-Treffpunkt: S Harburg Rathaus Agentur für Arbeit 🕜 13:30 Uhr