
Am Montag, den 10. März fand zum ersten Mal seit der Großdemonstration gegen Alice Weidel im Januar wieder ein Bürgerdialog der AfD im Hamburger Rathaus statt. Wie immer war unser Gegenprotest nicht weit.
Gemeinsam mit vielen weiteren Antifaschist:innen konnten wir deutlich machen, dass der Kampf gegen Rechts mit der Wahl nicht vorbei ist, sondern im Gegenteil jetzt erst recht konsequent weitergeführt werden muss. Da die neue Regierung schon jetzt ausholt um weiter nach unten zu treten, darf es nicht bei einer moralischen Kritik an der AfD bleiben. Wir müssen den antifaschistischen Kampf glaubwürdig mit der sozialen Frage verbinden. Dafür müssen wir uns weiter organisieren und den Faschisten, wo immer sie auftauchen, entgegentreten und gegen eine Politik der Abschottung und des Sozialabbaus kämpfen, egal von welcher Partei sie kommt. Vor und nach der Wahl gilt: Gegen die Politik der Rechten & Reichen!
Dass wir uns im antifaschistischen Kampf nicht auf die Polizei verlassen können, hat sich wieder einmal gezeigt. Während das offene Zeigen des Hitlergrußes durch einen Passanten von den anwesenden Polizisten geduldet wurde, kam es im Verlauf unserer Kundgebung zu einer Maßnahme gegen zwei anwesende Antifaschisten, die von den Bullen isoliert und kontrolliert wurden. Begründet wurde dies mit angeblich laufenden Verfahren im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Wahlkampfabschlussveranstaltung der AfD in Hamburg Heimfeld. Für uns ist klar: Wir stehen zusammen und trotzen den Versuchen, unseren notwendigen Protest zu kriminalisieren! Eine Anlaufstelle, wenn du Post von Polizei oder Staatsanwaltschaft bekommst, ist die Rote Hilfe. Die Sprechstunde der Hamburger Ortsgruppe ist jeden Dienstag zwischen 19:30 und 20:00 Uhr im Centro Sociale Alle zusammen gegen den Faschismus!





