
Freedom of movement for everyone! Demo and party on World Refugee Day, 20.06.2025, 5pm! +++ English in below +++
Wir wollen gleiche Rechte, Sicherheit und Bewegungsfreiheit für Alle! Die Spirale von Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt gegen Geflüchtete muss endlich gestoppt werden. Wir leben längst in einer Gesellschaft der Vielen und es ist höchste Zeit, dass das endlich auch bei den Regierenden ankommt. Doch statt sich an die Seite der schutzsuchenden Menschen zu stellen, setzt der Hamburger Senat die Forderungen der Faschist:innen und Ewiggestrigen um, die Hass und Gewalt verbreiten.
Abschiebezentren sprießen in ganz Deutschland als Produkt der rassistisch geführten Debatte über „Sicherheit“ aus dem Boden. Eine vermeintliche Sicherheit durch immer mehr Abschiebungen in von Krieg und Armut betroffene Länder, dem Dublinzentrum, das die Menschenrechte mit Füßen tritt, und mit einer rassistischen und diskriminierenden Bezahlkarte. All dies verschlimmert die tatsächlichen Probleme nur, anstatt an gemeinsamen Lösungen zu arbeiten. Wir sagen: Schluss damit! Wir sagen NEIN zu dieser rassistischen Politik. Wir sagen NEIN zum Krieg gegen Geflüchtete. Wir stehen für eine solidarische Gesellschaft der Vielen, mit sicheren Fluchtwegen, unbegrenztem Familiennachzug und gleichen Rechten für Alle! Dafür wollen wir am 20. Juni, dem World Refugee Day, zusammenkommen. Los geht’s um 17 Uhr an den Landungsbrücken, von dort ziehen wir gemeinsam zum park Fiction. Dort wollen wir uns zu Redebeiträge n, Live-Musik und leckerem Essen vernetzen und austauschen. Lasst uns laut werden und gemeinsam den Sommer genießen! Kommt zum Fest! Wir bleiben alle!
English:
We want equal rights, safety and freedom of movement for everyone! The spiral of racism, exclusion and violence against refugees must finally be stopped! We have long been living in a society of the many and it is high time that this finally got through to those in power. But instead of standing by the side of people seeking protection, the Hamburg Senate is implementing the demands of fascists and diehards who spread hatred and violence. Deportation centers are sprouting up all over Germany as the product of a racist debate about “security”. A supposed security through more and more deportations to countries affected by war and poverty, the Dublin center that tramples on human rights and a racist and discriminatory payment card. All this only exacerbates the real problems instead of instead of working on common solutions. We say: Stop it! We say NO to this racist policy! We say NO to the war against refugees! We stand for a society of the many in solidarity, with safe ways to flee, unlimited family reunification and equal rights for all! This is what we want to come together for on June 20th, on World Refugee Day. We will start at 5pm at the Landungsbrücken, from there we will march together to Park Fiction. There we want to network and exchange ideas with speeches, live music and delicious food. Let’s get loud and enjoy the summer together. Come to the demo! Come to the party! We’re all staying!
Aufruf in Einfacher Sprache:
Wir wollen gleiche Rechte und Freiheit für alle Menschen! Alle Menschen sollen sicher leben. Alle Menschen sollen frei reisen können. Egal, wo sie herkommen. Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt gegen Geflüchtete müssen aufhören.
Wir leben in einer bunten Gesellschaft mit vielen verschiedenen Menschen. Die Politik muss das endlich verstehen. Aber: Der Hamburger Senat hilft nicht den Geflüchteten. Er hört auf die Menschen, die Hass verbreiten. Er macht eine Politik, die schlecht für Geflüchtete ist. Überall in Deutschland gibt es jetzt neue Abschiebezentren. Abschiebezentren sind Orte, wo Menschen eingesperrt werden, bis sie aus Deutschland abgeschoben werden. Viele von ihnen haben Angst. Sie wissen nicht, was mit ihnen passiert. Diese Zentren sind wegen einer rassistischen Diskussion über „Sicherheit“ entstanden.
Aber Abschiebungen bringen keine Sicherheit. Geflüchtete werden in gefährliche Länder zurückgeschickt, wo Krieg und Armut herrschen. Es gibt auch das sogenannte Dublin-Zentrum. Dort werden Menschenrechte verletzt. Und es gibt eine Bezahlkarte, die unfair ist und Geflüchtete diskriminiert. Das alles löst keine Probleme.
Im Gegenteil: Es macht die Probleme schlimmer.
Wir sagen: Das muss aufhören!
Wir sagen: NEIN zu rassistischer Politik. NEIN zum Krieg gegen Geflüchtete.
Wir wollen:
- Eine Gesellschaft, in der alle Menschen zusammenhalten.
- Sichere Wege für Geflüchtete.
- Dass Familien zusammenbleiben dürfen.
- Gleiche Rechte für alle Menschen.
Darum treffen wir uns am 20. Juni – dem Weltflüchtlingstag. Wir starten um 17 Uhr an den Landungsbrücken in Hamburg. Von dort gehen wir zusammen zum Park Fiction.
Dort gibt es:
- Reden
- Live-Musik
- Leckeres Essen
- Zeit zum Austausch und Vernetzen
Kommt zum Fest! Lasst uns laut sein! Lasst uns gemeinsam den Sommer feiern! Wir bleiben alle!