Auch am letzten Tag vor der EU Wahl blockierten Antifaschist:innen den Wahlstand der AfD in Eidelstedt.
Durch ein entschlossenes und für die Cops wohl überraschendes Auftreten konnten zahlreiche Antifas den Stand der AfD über 1,5 h blockieren und sie so abschirmen. Erst mit dem Auftritt von einem massiven Polizeiaufgebot und die Androhung von Zwang konnte den Stand räumen, bis dahin zeigte sich die Polizei, als auch die AfD heilllos überfordert.
Währende der Blockade wurde laut und deutlich mit Parolen wie „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda“ oder „Say it loud, say it clear Refugees are welcome here“ mit antifaschistischen Standpunkten auf die Umgebung des Marktes und die Passant:innen eingewirkt. Auch die behelmte Polizei konnte die Stimmung nicht drücken und die Demonstrierenden davon abhalten, Parolen zu rufen und Lieder zu singen. Besonders deutlich wurde, dass die anderen bürgerlichen Parteien keine Berührungsängste mit der AfD haben. Als Schutzpatron der Demokratie ließ es sich eine Person des FDP Stands nicht nehmen, mehrmals die Demonstrierenden körperlich anzugehen und zu beleidigen. Auch die Grüne Partei, die auf dem Markt anwesend war sah man danach beim Händeschütteln mit dem liberalen Vorkämpfer der Demokratie.
Es zeigte sich wieder deutlich: Antifaschismus müssen wir selber machen, dieser lässt sich nicht wählen oder findet sich nicht in dem Parteienspekturm wieder. Weder die Polizei noch Kandidaten zum Beispiel der FDP, die sich schützen zwischen uns und die Rechten stellen, werden uns vor dem Faschismus schützen. Deshalb gilt weiter: Konsequent Antifaschistisch die Rechte Welle brechen.



