





Heute waren wir gegegen den AfD Bürgerdialog im Hamburger Rathaus auf der Straße. Gemeinsam konnten wir ein deutliches Zeichen gegen Rechts setzen.
Thema war diesmal das Versagen in der Bewältigung der Corona-Pandemie. Aber anstatt den altbekannten Verschwörungsmythen und Hetztiraden der AfD auf den Leim zu gehen, hatten wir ein anderes Programm vorbereitet. Aus unserem Redebeutrag: Der AfD geland es einmal mehr, sich als Protestpartei zu etablieren. Sie hat von den Corona-Demonstrationen profitiert und ist am gesellschaftlichen Unmut über das Krisenmanagement der Regierung gewachsen. Doch es war und blieb ein Trugschluss! Die AfD ist keine Lösung für Krisen, weder während der Pandemie noch im hier und jetzt! Es geht ihnen um freie Marktwirtschaft, es geht ihnen darum, nach unten auf die schwächsten der Gesellschaft zu treten und keine Sekunde darum, die Interessen der Mehrheit, der arbeitenden Bevölkerung, zu vertreten.
Doch auch wenn die Corona-Proteste größtenteils von Rechts eingenommen wurden, heißt das nicht, dass die Menschen keine berechtigten Sorgen hatten. Denn Grund für Protest während der Coronakrise gab es allemal. Das geringe Kurzarbeitergeld, die soziale Isolation und Vereinsamung, gerade von jungen Menschen, die prekäre Lage von Erzieher:innen, des Verkaufspersonals, sowie der Reinigungskräften, die massive Zunahme von häuslicher Gewalt, der Ausnahmezustand in Karnkenhäusern und der Pflege, die mit leerem Applaus statt längst überfälliger Gehaltserhöhung gesellschaftlich aufgewertet werden sollten. Ein Entlastungspaket von 29 Milliarden, von denen gerade einmal zwei Milliarden in einkommensschwache Haushalte geflossen sind, während Großkonzerne in der BRD Milliardenspritzen erhielten, zeigt einmal mehr, in wessen Interesse Politik gemacht wird.
Gegen die Politik der Rechten & Reichen müssen wir uns zusammen tun und uns antifaschistisch organisieren. Schulter an Schulter, Hand in Hand gegen den Faschismus!